Leiblachtal feiert klaren Cupsieg und lässt Rankweil keine Chance

Vier Torschützinnen schießen Favorit Leiblachtal vor 830 Fans zum Erfolg.
Hohenweiler Die SPG Leiblachtal hat sich nach 2023 zum zweiten Mal den Titel im Autohaus Rudi Lins VFV-Cup der Frauen gesichert. Vor 830 Zuschauern im Götzner Möslestadion setzte sich der Favorit im Finale gegen Landesligist RW Rankweil 1b souverän mit 4:0 durch und ließ nach zuletzt zwei verlorenen Endspielen diesmal keine Zweifel am Cupsieg aufkommen.
Die Mannschaft von Trainer Zoran Martinovic dominierte die Partie von Beginn an und erspielte sich bereits in der ersten Halbzeit zahlreiche Möglichkeiten. Rankweil 1b kämpfte zwar mit großem Einsatz und Teamgeist, war gegen die spielerische Klasse des Vorarlbergliga-Tabellenführers aber letztlich chancenlos. Schon früh deutete sich an, dass Leiblachtal seiner Favoritenrolle voll gerecht werden würde.
Den Torreigen eröffnete Kapitänin Elisa Caroline Wucher in der 32. Minute mit dem verdienten 1:0. Die Mittelfeldspielerin überzeugte nicht nur als Führungsspielerin, sondern wurde nach dem Schlusspfiff auch zur besten Spielerin des Endspiels gewählt. Nach der Pause erhöhte die eingewechselte Nina Pacolli in der 62. Minute auf 2:0 und sorgte damit früh für die Vorentscheidung. Die nächste starke Szene gehörte Livia Klocker, die mit einem wuchtigen Abschluss die Querlatte traf und das dritte Tor nur knapp verpasste.
Topstürmerin Tamara Baader traf in der 78. Minute zum 3:0 und setzte damit den nächsten Höhepunkt ihrer beeindruckenden Karriere. Nur drei Minuten später stellte die ebenfalls eingewechselte Jennifer Forster den 4:0-Endstand her. Auffällig: Zwei der vier Treffer erzielten Joker-Spielerinnen, was die große Breite im Kader des Cupsiegers unterstrich.
Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können. Gute Chancen wurden vergeben. Als Belohnung durfte Leiblachtal neben der Trophäe auch einen Siegerscheck über 1500 Euro entgegennehmen. Für das Überraschungsteam Rankweil 1b gab es als Anerkennung für den starken Cup-Lauf immerhin noch 1000 Euro Preisgeld. Der Außenseiter hielt kämpferisch dagegen, musste sich am Ende aber der Klasse und Effizienz des Favoriten klar geschlagen geben. Beide Finalisten könnten noch Meister in ihren Ligen werden. VN-TK


















