Erfolg für Christoph Lampert in Kroatien

Feldkircher mit Tagesbestzeit bei 20. Nagrada Grada in Skradin.
Feldkirch Die österreichische Automobil-Bergmeisterschaft 2026, machte für ihren zweiten Lauf Halt im kroatischen Skradin. Inmitten der beeindruckenden Kulisse nahe der Adria und den berühmten Krka Wasserfällen zeigte der Feldkircher Christoph Lampert (44) eine beeindruckende Leistung. Die lange Anreise zum 20. Nagrada Grada Skradin erwies sich für den Nofler als lohnenswert, denn er dominierte das Rennen von Anfang an.


Lampert bereits im Training vorne
Das Training war von nassen Bedingungen und sintflutartigen Regenfällen geprägt, doch am Renntag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Lampert, der hauptberuflich als Mechatroniker tätig ist, nutzte diese Gelegenheit und stellte bereits im ersten Durchgang auf der 3387 Meter langen Strecke die Bestzeit unter allen 143 gewerteten Teilnehmern auf. Trotz des rutschigen und groben Streckenbelags, der das Fahren mit dem französischen Sport-Prototyp Nova NP01-2C Honda Turbo erschwerte, gelang dem Amateurfahrer im zweiten Durchgang eine noch schnellere Zeit – er war 0,3 Sekunden flotter als im ersten Lauf und sicherte sich damit den Gesamtsieg.

Ein besonderer Erfolg für den Nofler
Auf die Frage, wie es sich anfühle, den Gesamtsieg eingefahren zu haben, zeigte sich Lampert zufrieden: „Ich bin sehr erfreut über diesen Sieg, der auch der Lohn für die vielen Mühen, die das Team auf sich nimmt und viel ihrer Freizeit opfert und da möchte ich auch gerne mal meinen Dank an die vielen Helfer ausrichten, besonders meinem Vater Reinhard, der selbst aktiv war in den 60er- und 70er-Jahren und mit mir am Auto arbeitet. Die Strecke war alles andere als einfach zu fahren, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussah, aber ich könnte mich an das Siegen gewöhnen zudem war es mein ersten Einsatz hier.“

Die nächste Gelegenheit, sein Können zu zeigen, bietet sich beim Bergrennen Ecce Homo am 7. Juni in Sternberk (CZE). Hier könnte Lampert an die Erfolge früherer Vorarlberger Elitefahrer wie Hermann Rützler (Sieger 1923) aus Mellau und der verstorbene Bregenzer Walter Pedrazza (Sieger 1982) anknüpfen. Manfred Noger