“Habe richtig Bock, egal in welcher Liga”

Roberts Lipsbergs bleibt den HC Tigers erhalten. Sowohl in dritter deutscher Liga als auch in Alps Hockey League.
Dornbirn Noch ist der Umzug der neu formierten HC Tigers, dem ehemaligen EC Bregenzerwald, von Österreichs zweithöchster Alps Hockey League in die dritte deutsche Liga nicht spruchreif.
Doch im Hintergrund des Klubs arbeitet man akribisch an der Teilnahme in der dritthöchsten Eishockeyliga Deutschlands. “Das oberste Ziel von uns als Klub ist die Teilnahme bei den Nachbarn, und es schaut aktuell sehr gut aus”, erklärt Tigers-Mediensprecher Mario Kleber.
Die finanziellen Vorgaben der deutschen dritten Liga wurden von den Tigers geprüft und können alle erfüllt werden. Dazu gab es von den 13 Klubs der Liga positive Signale für eine Teilnahme. In zwei Wochen geht es für deine Abordnung der Tigers auf jeden Fall auf ein großes Meeting in Frankfurt, “wo wir uns als Klub vorstellen können. Allein diese Maßnahme werten wir als sehr gutes Zeichen”, so Kleber.

Die Freigabe des österreichischen Eishockeyverbandes liegt schon lange vor, “diesbezüglich gab es immer sehr offene Gespräche und alle Seiten haben mit offenen Karten gespielt”. Sollte der Umzug aus Österreich nach Deutschland nicht klappen, steht für die Tigers außer Frage, die nächste Saison wieder in der Alps Hockey League zu agieren. “Ein Abstieg käme nicht infrage, denn wir sehen uns als klarer Ausbildungsverein, dafür braucht es von der Liga her auch ein gewisses Niveau”, so Kleber.
Alps Hockey League sieht Tigers in Deutschland
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Von Seiten der Alps Hockey League kam in diesen Stunden bereits eine Aussendung, in der man darauf hinwies, dass die HC Tigers nächste Saison nicht mehr teilnehmen werden. Die Liga wird mit 13 Mannschaften gespielt werden.

Kaderveränderungen
Was den Kader der Mannschaft betrifft, sieht man sich gerüstet. Zugpferd Roberts Lipsbergs hat bereits klargemacht, dass er richtig Bock hat, weiter für die Vorarlberger zu spielen. “Egal in welcher Liga”.
Dafür hat Fabian Ranftl seine Schlittschuhe an den Nagel gehängt. Der 28-Jährige wechselt nach Hohenems, legt seinen Fokus auf Familie und Arbeit. Bernhard Posch wird zukünftig für die Kitzbüheler Adler spielen.
Coach bleibt

“Für den Fall, dass wir in Deutschland spielen, hätten wir dann noch Platz für zwei Legionäre. Nur drei Importspieler im Kader zu haben ist genauso Vorgabe, wie mit einem österreichischen Tormann die Saison zu spielen. Wir stehen als schon mal gut da”, erklärt der Pressesprecher, der zudem auf einen Verleib von Coach Märt Eerme aus Estland hinweisen kann: “Er wird sein drittes Vertragsjahr bei uns erfüllen.”