Deshalb lässt das Urteil auf sich warten

Nach der STRUMA-Sitzung üben sich Vereine und Verband vorerst in Geduld.
Bludenz Die mit Spannung erwartete Sitzung des Straf- und Meldeausschusses des Vorarlberger Fußballverbandes zum Spielabbruch zwischen dem FC Rätia Bludenz und dem FC Schwarzach hat am Mittwochabend nach stundenlanger Anhörung und Diskussionen noch keine endgültige Entscheidung gebracht. Das wichtigste Ergebnis vorweg: Ein Urteil wird es erst in der kommenden Woche geben. Damit müssen beide Vereine und die Öffentlichkeit weitere sieben Tage auf die Entscheidung der zuständigen Verbandsinstanz warten.
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Im Rahmen der Sitzung wurden die Ereignisse rund um die chaotischen Szenen beim Saisonfinale der 3. Landesklasse am vergangenen Samstag in der Alpenstadt Bludenz ausführlich behandelt. Vertreter beider Vereine schilderten ihre Sichtweise der Vorfälle und beantworteten Fragen der Ausschussmitglieder. Dabei ging es insbesondere um die Umstände, die zum Spielabbruch in der 79. Minute beim Stand von 2:1 für den FC Schwarzach geführt hatten. Drei Spieler, davon zwei von Bludenz und einer von Schwarzach, wurden ausgeschlossen.
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Da sich der Vorsitzende des Straf- und Meldeausschusses, Hannes Bodenlenz, im Urlaub befindet, leitete dessen Stellvertreter Günther Rüscher die Sitzung. Er hörte sich die Darstellungen beider Vereine an und verschaffte sich gemeinsam mit den weiteren Ausschussmitgliedern ein Bild der Geschehnisse. Nach Angaben von Beteiligten wurde intensiv diskutiert. Ziel war es, die unterschiedlichen Sichtweisen von Schwarzach und Bludenz möglichst umfassend zu beleuchten und die zahlreichen Vorwürfe rund um die Ausschreitungen aufzuarbeiten.
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Eine unmittelbare Entscheidung fiel jedoch nicht. Stattdessen soll in den kommenden Tagen weiteres Material geprüft werden, bevor das Urteil in der nächsten Woche bekannt gegeben wird. Damit bleibt weiterhin offen, welche sportlichen, organisatorischen oder disziplinären Konsequenzen die Vorfälle nach sich ziehen könnten.
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Ein bemerkenswertes Ergebnis der Sitzung betrifft das künftige Auftreten der beiden Vereine in der Öffentlichkeit. Nach den Gesprächen vor dem Ausschuss einigten sich Vertreter von Schwarzach und Bludenz darauf, bis zur endgültigen Entscheidung keine weiteren Stellungnahmen, Interviews oder zusätzlichen Informationen zu veröffentlichen. Nach Angaben aus dem Umfeld der Sitzung soll es dazu am Donnerstag auch eine gemeinsame Mitteilung beider Vereine geben.
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Damit wollen die Verantwortlichen offenbar verhindern, dass durch weitere öffentliche Aussagen zusätzliche Spannungen entstehen oder die laufende Aufarbeitung beeinflusst wird. Nach den teils schweren gegenseitigen Vorwürfen der vergangenen Tage soll nun zunächst der Verband seine Arbeit abschließen.
Bis zur Urteilsverkündung in der kommenden Woche bleibt damit vieles offen. Klar ist lediglich, dass die Ereignisse von Bludenz die Verantwortlichen des Vorarlberger Fußballverbandes weiterhin intensiv beschäftigen und die endgültige Aufarbeitung noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird.VN-TK