Lizenz-Alarm: Verband straft 16 Vereine ab

9200 Euro müssen wegen fehlender Trainerausbildungen berappt werden.
Schwarzach Der Vorarlberger Fußballverband greift bei fehlenden Trainerqualifikationen weiterhin konsequent durch. Im Rahmen der STRUMA-Urteile wurden insgesamt 16 Vereine mit Ordnungsstrafen belegt, weil im Frühjahr 2026 vorgeschriebene Trainer- oder Torwarttrainerlizenzen fehlten. Besonders ins Gewicht fällt dabei, dass zahlreiche Vereine bereits zum wiederholten Mal gegen die Lizenzbestimmungen verstoßen haben und deshalb höhere Strafen bezahlen müssen.
Mit jeweils 600 Euro wurden Alberschwende Frauen, Schwarzach, Brederis, St. Gallenkirch, Schwarzenberg, Bludenz, Wolfurt, Frastanz sowie Andelsbuch bestraft. In all diesen Fällen wertete der Verband die fehlende Trainerqualifikation als Wiederholungsfall. Noch härter traf es Hittisau. Weil der Verein bereits mehrfach gegen die Ausbildungsvorgaben verstoßen hatte, wurde eine Ordnungsstrafe von 1200 Euro ausgesprochen. Ebenfalls empfindlich fiel die Strafe für Langen aus. Der Verein muss aufgrund eines Wiederholungsfalls 900 Euro bezahlen.
Schlins wurde gleich in zwei Verfahren zur Kasse gebeten. Zum einen fehlte im Frühjahr 2026 die vorgeschriebene Torwarttrainerqualifikation, zum anderen entsprach auch die Trainerqualifikation nicht den Vorgaben des Verbandes. In beiden Fällen setzte es eine Ordnungsstrafe von jeweils 400 Euro. Mit derselben Summe wurde auch Hohenems Frauen belegt. Mäder muss wegen einer drei Monate fehlenden Trainerqualifikation 300 Euro bezahlen, während Klostertal aufgrund eines zweimonatigen Verstoßes mit einer Strafe von 200 Euro davonkam.
Die Lizenzbestimmungen zählen zu den verpflichtenden Voraussetzungen für den Spielbetrieb und sollen sicherstellen, dass Mannschaften von entsprechend ausgebildeten Trainerinnen und Trainern betreut werden. Werden diese Vorgaben nicht erfüllt, sieht das Strafregulativ des Vorarlberger Fußballverbandes abgestufte Geldstrafen vor.
Neben den Lizenzverstößen beschäftigte den Verband auch ein weiterer Vorfall. Der SC Admira Dornbirn U14 wurde wegen des Einsatzes von Pyrotechnik beim Meisterschaftsspiel gegen den FC Lustenau U14 mit einer Ordnungsstrafe von 200 Euro belegt. Diese Strafe ist nicht Teil der Gesamtsumme von 9200 Euro, die ausschließlich auf die 16 Vereine mit fehlenden Trainer- bzw. Torwarttrainerqualifikationen entfällt. VN-TK