Prominenter Abgang bei Austria Lustenau

Mittelfeldspieler wechselt in die belgische höchste Liga. Ablösesumme nicht bekannt.
Lustenau Der Wechsel von Mame Wade zum belgischen Erstligisten RAAL La Louvière markiert für den SC Austria Lustenau den Abgang eines der prägenden Akteure der Meistersaison. Der 23-jährige Senegalese verlässt die Grün-Weißen nach nur einem Jahr. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Wade war im Sommer 2025 vom FC Wacker Innsbruck ins Ländle gewechselt und entwickelte sich auf Anhieb zu einer Schlüsselfigur im Offensivspiel der Austria. Mit sieben Toren und fünf Assists hatte der Angreifer wesentlichen Anteil am Gewinn des Meistertitels in der 2. Liga sowie am damit verbundenen Wiederaufstieg in die ADMIRAL Bundesliga. Seine konstant starken Leistungen weckten auch das Interesse internationaler Klubs, nun folgt der nächste Karriereschritt nach Belgien.
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Der Offensivspieler blickt mit großer Dankbarkeit auf seine Zeit in Lustenau zurück. „Ich möchte mich beim SC Austria Lustenau für das Vertrauen und bei allen Menschen rund um den Verein bedanken. Vom ersten Tag an habe ich mich hier unglaublich wohlgefühlt und wurde von der Mannschaft, dem Trainerteam, den Mitarbeitern sowie den Fans herzlich aufgenommen. Gemeinsam den Meistertitel und den Aufstieg in die Bundesliga zu feiern, werde ich nie vergessen. Jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung in Belgien, werde die Zeit in Lustenau aber immer in besonderer Erinnerung behalten. Ich wünsche der Austria für die kommende Saison und die Zukunft viel Erfolg“, sagt Wade.

Auch Sportdirektor Dieter Alge zeigt Verständnis für den Wechsel des Leistungsträgers, betont aber gleichzeitig dessen sportlichen Wert für die Austria. „Wade verlässt unseren Verein, um den nächsten Schritt in seiner sportlichen Laufbahn zu gehen. Natürlich hätten wir ihn gerne auch in der Bundesliga im Trikot der Austria gesehen. Gleichzeitig konnten wir uns mit RAAL La Louvière auf eine für alle Seiten angemessene Lösung einigen. Wir sind Wade für seinen Beitrag in der letzten Saison sehr dankbar und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg sportlich wie persönlich nur das Beste.“