Rossi zurück auf dem Eis

Sport / 03.07.2026 • 13:05 Uhr
Marco Rossi, Eistraining Sommer 2026
Dominic Zwerger, Marco Rossi, Fabio Hofer und Philipp Kurachev. krautberger

Vorarlbergs NHL-Star schuftet hart an seiner Form für die neue Saison mit den Vancouver Canucks.

Rankweil Donnerstag, 8.15 Uhr in Romanshorn: Marco Rossi sitzt in der Kabine der Eissporthalle des schweizerischen Örtchen am Bodensee und schnürt sich seine Eishockeyschuhe. Die erste Einheit auf dem Eis in Form eines Gruppentrainings steht auf dem Programm.

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NHL-Flair in Romanshorn

Dafür haben sich auch Rossis Kumpels und Österreichs Eishockey-Nationalspieler Dominic Zwerger und Fabio Hofer, beide beim Schweizer National-Ligisten Biel unter Vertrag eingefunden, um dem Training mehr Teamspirit zu verleihen.

Dazu gesellte sich auch noch Philipp Kurachev, Schweizer Teamspieler und bis zur letzten Saison bei den San Jose Sharks in der NHL unter Vertrag. Das Coaching übernahmen der Schwede Ted Suihkonen, seines Zeichens neuer General Manger des EV Zug, und Philipp Pastyrik, der im Nachwuchs beim HC Davos agiert.

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Damit Rossi und Co. auch das Gehäuse mit Schüssen malträtieren und gefordert wurden, nahm sich Pioneers-Goalie Alex Caffi Zeit und nutzte die Möglichkeit gegen NHL-Stars zu halten. “Die Bedingungen sind ideal hier und, dass ich mit meinen Kumpels wieder einmal am Eis stehen kann, macht es umso erfreulicher für mich. Es macht einfach Spaß, wieder am Eis Vollgas geben zu können”, erklärt Rossi. Zwerger ist sowieso Dauerast bei den sommerlichen Trainings mit Rossi, “das ist schon Tradition seit ein paar Jahren. das werden wir auch beibehalten”, so der Lustenauer. Der genau wie Fabio Hofer auch in den nächsten Wochen wieder gemeinsam mit Rossi auf dem Eis stehen wird.

Nach fast vier Wochen harter Schufterei im Gym mit Private-Coach Matthias Graf eine willkommene Abwechslung für den frisch gebackenen Ehemann, dem noch zwei Monate harte Vorbereitungszeit bevorstehen.

Verletzung komplett auskuriert

Rossi strotzt vor Freude auf dem Eis, auch weil seine Knöchelverletzung, die er sich in der letzten Saison zugezogen hat, verheilt ist. “Ich fühle mich topfit, die Verletzung konnte ich gut auskurieren. Dadurch kann ich in den Trainings auf dem Eis aber auch abseits des Eis voll durchziehen. Ich spüre definitiv, dass meine körperliche Verfassung mit jedem Tag mehr besser wird”, so Rossi.

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Dem pflichtet auch Privat-Trainer Graf bei, “denn man darf ja nicht vergessen, dass Marco mit einem Bruch NHL-Spiele gemacht hat. Das hat schon Zeit gebraucht, um zu verheilen. Deshalb haben wir in den letzten Wochen viel Augenmerk auf eine Stärkung der Knöchel gelegt. Diese Arbeit zeigt nun auch auf dem Eis schon Früchte, Marco bewegt sich wesentlich flüssiger als noch vor einiger Zeit”.

Nach dem Eis ist vor dem Gym

Nach den schweißtreibendem rund 90-minütigen Training auf dem Eis war der Trainingstag vom 24-jährigen Rankweiler aber noch lange nicht vorbei. Von Romanshorn ging es zurück Richtung Röthis, auf der Tennisanlage des TC Vorderland gab es noch einige viele Kalorien in Form von Putenfleisch und Nudel, bevor es dann weiter ins Gym des SCR Altach ging.

Marco Rossi, Eistraining Sommer 2026
Marco Rossi mit Privattrainer Matthias Graf im Gym des SCR Altach.

Dort absolvierte Rossi seine zweite Einheit, in der man an Schnellkraft und Umsetzung arbeitete. “Mit Marco zu trainieren macht einfach riesig Spaß, weil er ein absoluter Vollprofi ist, der Vorgaben perfekt umsetzt. Aber wir haben jetzt noch einiges an Zeit vor uns, in der er sicher auch noch über die Grenzen gehen wird müssen”, erzählt Coach Graf schmunzelnd, während sich Rossi auf die Einheit vorbereitet.

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Dennoch: Regeneration soll und wird nicht zu kurz kommen. Im August steht ja noch die feierliche Hochzeit in Italien an. Standesamtlich wurde bereits in Dornbirn geheiratet, “der Sommer ist bislang der volle Erfolg. Verletzung auskuriert, am Standesamt meine Stefanie geheiratet und jetzt folgt dann die feierliche Trauung. Die Vorfreude ist auf jeden Fall groß”.