Weixelbraun trifft zum Sieg

Beim Blitzturnier in Trübbach (Sui) zeigte Austria Lustenau erneut eine starke Leistung.
Trübbach Anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums des FC Trübbach absolvierte der SC Austria Lustenau am Samstagnachmittag im St. Galler Rheintal ein Blitzturnier mit dem FC Vaduz und dem FC St. Gallen. Gespielt wurden zwei Partien über jeweils 45 Minuten.
Fussball, Blitzturnier in Trübbach (SUI)
FC Vaduz – SC Austria Lustenau 1:0
Torfolge: 27 1:0 FC Vaduz
Aufstellung Austria : Böhm, Ibertsberger, Pertlwieser, Maak, Rajic, Ouattara, Delaye, Grabher, Joao (TS), Akbulut, Jastremski
FC St. Gallen – SC Austria Lustenau 0:1
Torfolge: 3. 0:1 Dominik Weixelbraun
Aufstellung: Schierl, Soares, Chukwu, Voisine, Gmeiner, Weixelbraun, Afrifa, Kacuri, Diarra, Ismailcebioglu, Benjamin
Im ersten Duell gegen den Aufsteiger aus der Liechtensteiner Challenge League erwischte die Austria den besseren Start. Ibrahim Ouattara sorgte für den ersten Abschluss, ehe Melih Akbulut mit einem sehenswerten Distanzschuss am Vaduzer Schlussmann scheiterte (16.). Testspieler Joao Luis (ehemals SW Bregenz) verzog wenig später ebenfalls aus der Distanz. Auf der Gegenseite nutzte Vaduz eine gelungene Kombination über die Außenbahn zur 1:0-Führung. Die Grün-Weißen drängten in der Schlussphase auf den Ausgleich, doch Lenn Jastremski per Fernschuss, Matthias Maak mit einem Kopfball und erneut Akbulut mit einem Distanzschuss konnten die Niederlage nicht mehr verhindern.

Gegen den Schweizer Cupsieger FC St. Gallen präsentierte sich die Austria anschließend deutlich effizienter. Nach einer Flanke von Precious Benjamin brachte Dominik Weixelbraun die Lustenauer früh per Kopf in Führung. Kurz darauf leitete derselbe Spieler mit einer Kopfballverlängerung einen vielversprechenden Angriff über Haris Ismailcebioglu ein, der jedoch noch geklärt werden konnte. Weixelbraun vergab wenig später nach einem Konter knapp.

Die Austria blieb in der Folge die spielbestimmende Mannschaft und erspielte sich weitere hochkarätige Möglichkeiten. Domenik Schierl verhinderte mit einer starken Parade den Ausgleich der Schweizer. Auf der anderen Seite traf Seydou Diarra mit einem wuchtigen Schuss nur die Latte (23.), ehe Haris nach einem starken Solo am St. Galler Torhüter scheiterte. Am Ende blieb es beim verdienten 1:0-Erfolg für die Mannschaft von Markus Mader.
Der Austria-Coach zog nach dem Turnier ein positives Fazit: „Ich finde beide Auftritte stark. Im ersten Spiel gegen Vaduz hat uns ein blöder Fehler ein blödes Gegentor eingebracht. Die Halbzeit gegen St. Gallen war sehr erfreulich, weil wir uns weitere Chancen herausgespielt haben, hätten gut und gerne höher gewinnen können. Im Großen und Ganzen waren diese beiden Hälften ein weiterer gelungener und positiver Test für uns”.