Rothosen verlieren wichtigen Leistungsträger

FC Dornbirn muss den Abgang von Felix Mandl verkraften.
Dornbirn Der FC Dornbirn muss einen schmerzhaften personellen Verlust hinnehmen. Mit Felix Mandl wechselt einer der lauf- und zweikampfstärksten Außenbahnspieler der vergangenen Jahre zur Saison 2026/27 zum in der deutschen Regionalliga Nord spielenden VfB Lübeck. Für die Messestädter bedeutet der Abgang nach dreieinhalb Jahren einen spürbaren Aderlass, denn der 23-Jährige überzeugte nicht nur mit seiner Offensivgefahr, sondern vor allem mit seiner enormen Defensivarbeit, seiner Laufbereitschaft und seiner Vielseitigkeit auf beiden Außenpositionen.

Insgesamt absolvierte der Tiroler 98 Meisterschaftsspiele für den FC Dornbirn. In der vergangenen Saison der Regionalliga West stand er in 31 Ligapartien auf dem Platz, erzielte fünf Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Zuvor sammelte der ehemalige österreichische U18-Teamspieler bereits 67 Einsätze in der 2. Liga.

Beim VfB Lübeck soll der Offensivspieler nun mit seiner Dynamik und Flexibilität die Außenbahnen verstärken. „Für mich ist der Wechsel nach Lübeck ein spannender nächster Schritt. Der Verein hat eine große Tradition, ein tolles Stadion und leidenschaftliche Fans. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr überzeugend und haben mir gezeigt, dass hier mit einer klaren Idee gearbeitet wird. Ich freue mich darauf, die Mannschaft kennenzulernen und mich schnell einzubringen“, sagte der 23-Jährige.
Für den FC Dornbirn gilt es jedoch, den sportlich schmerzlichen Abgang eines Spielers zu kompensieren, der sich in den vergangenen Jahren als verlässliche Größe etabliert hatte. VN-TK