Grenzenlos erfolgreich in Wien

Das Ländle-Team gewann 38 Medaillen bei den Rekord-Sommerspielen der Special Olympics.
Wien Mit einer beeindruckenden Bilanz sind die Vorarlberger Athlet:innen von den neunten Nationalen Sommerspielen von Special Olympics Österreich aus Wien zurückgekehrt. Die rund 70-köpfige Delegation gewann insgesamt 38 Medaillen – 14 in Gold, elf in Silber und 13 in Bronze – und gehörte damit zu den erfolgreichsten Landesverbänden der Rekordspiele, die fünf Tage lang ganz im Zeichen von Inklusion, sportlichen Höchstleistungen und gelebter Gemeinschaft standen.
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Rund 1800 Sportler mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigung aus allen Bundesländern machten die Nationalen Sommerspiele zur bislang größten Veranstaltung in der Geschichte von Special Olympics Österreich. In 17 Sportarten wurden mehr als 250 Medaillenentscheidungen ausgetragen. Das Motto „Gemeinsam grenzenlos“ prägte dabei nicht nur die Wettkämpfe, sondern auch das Miteinander auf und abseits der Sportstätten.

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Einen besonderen Schlusspunkt setzte die Abschlussfeier in der Sport Arena Wien. Gemeinsam mit Trainern, Volunteers und Besuchern nahmen rund 3.000 Menschen an der größten inklusiven Trainingseinheit aller Zeiten teil. Der dabei aufgestellte Weltrekord wurde vom Österreichischen Rekordinstitut offiziell anerkannt. Special-Olympics-Botschafter Philipp Jelinek sagte: „Bewegung verbindet Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Beeinträchtigung. Dass wir diesen Rekord gemeinsam geschafft haben, macht mich unglaublich stolz. Es war ein würdiger Abschluss besonderer Spiele.“
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14 Medaillen im Schwimmen
Vorarlberg war in neun der 17 Sportarten vertreten und überzeugte mit einer außergewöhnlich breiten Leistungsdichte. Besonders erfolgreich präsentierte sich einmal mehr das Schwimmteam, das mit 14 Medaillen – drei Gold-, sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen – die stärkste Ländle-Fraktion stellte. Herausragend agierte Gabi Kopf, die sowohl im Einzelbewerb als auch mit der Staffel Gold gewann. Jasmin Heim und Nina Kopfer durften sich jeweils über einen kompletten Medaillensatz freuen und unterstrichen damit die mannschaftliche Stärke des Teams.

Makellos verliefen die Bewerbe in den Ballsportarten. Die Fußballmannschaft sicherte sich souverän den Gesamtsieg im Level 1. Im Tennis glänzten Ingrid Illigasch sowie Manuela und Jürgen Rojko mit einem vergoldeten Doppelpack. Ebenfalls zweimal Gold holte Pius Frohner im Bowling.


Auch in den weiteren Sportarten sorgten die Vorarlberger für zahlreiche Spitzenplätze. Im Tanzsport ragten Rene Bonelli und Marco Burtscher mit ihren Goldmedaillen heraus. Insgesamt steuerte das Tanzteam sieben Medaillen – zwei Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen – zur erfolgreichen Gesamtbilanz bei. Weitere Goldmedaillen gingen an Matthias Kolb im Klettern sowie Manny Schäfer im Tischtennis.

Mehr als Medaillen


Für Delegationsleiterin und Special-Olympics-Vorarlberg-Geschäftsführerin Beatrice Amann-Büchel spiegeln die Medaillen nur einen Teil des Erfolgs wider. „Diese Spiele haben unser gesamtes Team in einer Weise gefordert, wie wir es noch nie erlebt haben. Rückblickend können wir dennoch mit Stolz sagen: Wir haben alles gemeistert. Unser Dank gilt auch den Sponsoren und Gönnern und den Betreuer, ohne deren Hilfe die außergewöhnliche Leistungen und die damit verbundenen unvergesslichen Erlebnisse nicht realisierbar gewesen wären.“
Unvergessliche Erlebnisse

Die Rekordspiele in der Bundeshauptstadt machten ihrem Motto in jeder Hinsicht Ehre. Neben sportlichen Höchstleistungen standen vor allem grenzenlose Freude, Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung im Mittelpunkt.


Für die Vorarlberger Delegation bleiben nicht nur 38 Medaillen, sondern vor allem unvergessliche Erlebnisse und die Gewissheit, Teil der bislang größten und inklusivsten Sommerspiele in der Geschichte von Special Olympics Österreich gewesen zu sein