Weiter Rätselraten um Red-Bull-Pläne

Altach-Goalie Dejan Stojanovic macht sich keine Gedanken.
Altach Red Bull möchte Dejan Stojanovic nach Salzburg lotsen. Eine Meldung, die am Wochenende für zusätzliche Unruhe beim SCR Altach gesorgt hat. Zumal es aus gut informierten Kreisen weiterhin heißt, dass Altachs Nummer eins die bevorzugte Lösung für das Salzburger Tor – als Nummer zwei – ist. Der Betroffene selbst spricht von einem “bewegten Wochenende”, weil “ich selbst überrascht war und darauf angesprochen wurde”.
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Im Gespräch mit den Vorarlberger Nachrichten bestätigt Stojanovic, dass er nichts von einem angeblichen Angebot von RB Salzburg weiß. “Weder ich noch mein Berater haben davon Kenntnis”, so der 32-Jährige. Auch deshalb will er sich nicht weiter dazu äußern und macht sich auch keine Gedanken. Nur verständlich ist, dass er sich über die Möglichkeit eines Interesses von Red Bull durchaus geehrt fühlt. “Das zeigt auch, dass ich in den vergangenen Jahren einiges richtig gemacht habe.”

Aus Altacher Kreisen war noch am Sonntag zu hören, dass man sich bezüglich eines möglichen Abgangs des Torhüters nicht gesprächsbereit zeigt. SCRA-Sportchef Philipp Netzer weiß, was er an dem zweifachen Familienvater hat, auch wenn dessen Vertrag erst zum Trainingsstart für die neue Saison verlängert – bis 2029 – wurde. Kein Wunder, blieb Stojanovic doch in mehr als einem Viertel seiner Spiele für Altach ohne Gegentreffer. 122 Gegentore kassierte der Goalie in seinen bislang 96 Spielen, gleich 25 Mal hielt er seinen Kasten “sauber”.
Fakt ist, dass Salzburg einen Torhüter sucht und dabei auf einen routinierten Österreicher als Nummer zwei setzen möchte. Fakt ist jedoch auch, dass sich Stojanovic eine solche Rolle wohl kaum vorstellen kann. Zu oft musste der Vorarlberger in seiner schon 14-jährigen Profikarriere Rückschläge in Form des Verlustes der Nummer-eins-Position hinnehmen. In Altach hingegen ist er nicht nur gesetzt, sondern auch Führungsspieler.