Traumstart im Wolfurter Hexenkessel

Spannende Dreisatz-Krimis, volle Ränge und erste Überraschungen prägten den Auftakt der 37. Wolfurttrophy.
Wolfurt Besser hätte die 37. Auflage der Wolfurttrophy kaum beginnen können. Strahlender Sonnenschein, volle Ränge und hochklassiger Beachvolleyball sorgten am Freitag für beste Stimmung im Wolfurter Hexenkessel. Während sich bei den Herren die Favoriten schadlos hielten, sorgte bei den Damen ausgerechnet Lokalmatadorin Sarah Hinteregger für die Überraschung des ersten Turniertages.
Favoriten bereits im Viertelfinale
Bei den Herren gaben sich die gesetzten Topteams keine Blöße und zogen allesamt ungeschlagen ins Viertelfinale ein. Geschenkt wurde ihnen allerdings nichts. Mehrere Begegnungen entwickelten sich zu wahren Krimis und wurden erst im entscheidenden dritten Satz entschieden.

Die top gesetzten Laurenc Grössig und Paul Pascariuc hielten sich ebenso schadlos wie die Mitfavoriten Maximilian Trummer und Robin Seidl. Auch die beiden Youngsters Paul Hohenauer und Philipp Sponer überzeugten und stehen ohne Niederlage unter den besten acht Teams.
Ein gelungenes Comeback feierten zudem Laurenz Leitner und Moritz Kindl. Das Duo meldete sich eindrucksvoll zurück und löste ebenfalls vorzeitig das Viertelfinalticket. Damit befinden sich sämtliche Topteams weiterhin im Rennen um den Turniersieg.
Hinteregger lässt Hexenkessel beben
Für den emotionalen Höhepunkt aus Vorarlberger Sicht sorgte Sarah Hinteregger. Die Wolfurterin bezwang gemeinsam mit ihrer erst 16-jährigen Partnerin Emma Gasser aus Innsbruck in einer packenden Dreisatz-Partie die als Titelfavoritinnen gehandelten Niederländerinnen.

Im anschließenden Duell mit den österreichischen Topfavoritinnen Lia Berger und Lilli Hohenauer war für Hinteregger/Gasser allerdings nichts zu holen. Das junge Duo muss damit am Samstag den Umweg über die Zwischenrunde nehmen, um den Sprung ins Viertelfinale zu schaffen.
Weiter im Rennen ist auch die Dornbirnerin Julia Fussenegger mit ihrer Partnerin Adrianna Agnieszka Grzybek. Nach einer 0:2-Niederlage zum Auftakt bewiesen die beiden Moral. Auf dem Centercourt kämpften sie sich nach einem starken zweiten Satz in den Entscheidungssatz und behielten dort mit 15:13 die Oberhand.
Vier Damenteams ungeschlagen
Vier Duos haben ihr Viertelfinalticket bei den Damen bereits fix in der Tasche. Neben Berger/Hohenauer schafften dies Magdalena Rabitisch/Oleksandra Shkarupa sowie Andrea Lorenzova aus Tschechien und Tjasa Kotnik aus Slowenien. Auch Sofija Sarić und Katharina Mascherbauer blieben ohne Niederlage und stehen unter den besten acht Teams.

Am Samstag geht es im Wolfurter Hexenkessel nahtlos weiter. Zunächst werden in den Zwischenrunden die letzten Viertelfinalplätze vergeben, anschließend kämpfen die verbliebenen Teams um den Einzug ins Halbfinale. Nach einem Auftakt mit langen Ballwechseln, engen Entscheidungen und der ersten großen Überraschung ist für den zweiten Turniertag alles angerichtet.