Zwei Kicker nach Tätlichkeit und Beschimpfung bis Jahresende gesperrt

Tätlichkeiten und Beschimpfungen haben für Amateurfußballer schlimme Folgen.
Feldkirch Vier Spieler aus dem Vorarlberger Amateurfußball müssen nach Vergehen in Freundschafts- beziehungsweise Cupspielen längere Zwangspausen einlegen. Betroffen sind Akteure des SC Göfis Juniors, des SK Brederis 1b, des SC Tisis 1b und des FC Mäder. In drei Fällen geht es um Tätlichkeiten, in einem weiteren um die Beschimpfung eines Spieloffiziellen.
Für einen Spieler des SC Göfis Juniors hat eine Tätlichkeit im Freundschaftsspiel gegen den SV Satteins 1b Konsequenzen. Gegen ihn wurde eine unbedingte Sperre für fünf Pflichtspiele ausgesprochen. Damit fehlt der Akteur seinem Team auch nach dem Testspiel noch über mehrere Bewerbspartien hinweg.
Noch deutlich länger müssen zwei Spieler nach einem Freundschaftsspiel zwischen dem SK Brederis 1b und dem SC Tisis 1b zuschauen. Ein Brederis-Akteur wurde wegen einer Tätlichkeit mit einer unbedingten Sperre bis zum 31. Dezember 2026 belegt. Für einen Spieler des SC Tisis 1b setzte es ebenfalls eine Sperre bis zum Jahresende. In seinem Fall lautet das Vergehen auf Beschimpfung eines Spieloffiziellen.
Auch im Uniqa-VFV-CUP gab es eine Sanktion. Ein Spieler des FC Mäder wurde nach einer Tätlichkeit in der Partie gegen den FC Klostertal für drei Pflichtspiele unbedingt gesperrt.
Damit ziehen gleich mehrere Vorfälle noch vor beziehungsweise zu Beginn der Pflichtspielsaison empfindliche sportliche Konsequenzen nach sich. Besonders schwer wiegen die beiden Sperren bis Jahresende: Die betroffenen Spieler stehen ihren Mannschaften damit über Monate nicht zur Verfügung. VN-TK