Altach vor nächstem Brocken: „Wir müssen von Beginn weg wach sein“

Sport / 13.08.2026 • 14:29 Uhr
So will Altach in St. Pölten jubeln. GEPA
So will Altach in St. Pölten jubeln. GEPAthomas Knobel

Nach dem 2:6 in Graz wartet auf Altach mit St. Pölten der nächste Kracher.

Altach Für den SCR Altach wartet am Sonntag die nächste schwierige Aufgabe. Nach dem 2:6 zum Auftakt bei Sturm Graz geht es für die Rheindörflerinnen zum SKN St. Pölten. Der Vizemeister zählt seit Jahren zur Spitze des österreichischen Frauenfußballs und hat zuletzt mit einem erfolgreichen Champions-League-Qualifikationsduell gegen Sporting Lissabon zusätzlich Selbstvertrauen gesammelt. Mit dabei ist auch die Hörbranzerin Annalena Wucher.

Altach konnte das vergangene Wochenende wegen der internationalen Einsätze ohne Pflichtspiel verbringen. Im Test gegen den TSV Tettnang lief es dafür nach Maß: Mit einem 11:0 tankte die Mannschaft von Trainer Leandro Simonelli reichlich Selbstvertrauen. Nun soll dieses Erfolgserlebnis auch in der Liga Wirkung zeigen.

„Wir wissen, dass es ein schwieriges Spiel werden wird, nichtsdestotrotz sind die Spielerinnen top-motiviert“, erklärt Simonelli. Für den Altach-Coach wird vor allem der Start entscheidend sein. „Wir müssen von Beginn weg wach sein und wenig zulassen, gleichzeitig bei unseren eigenen Chancen noch effizienter sein“, fordert er von seinem Team.

Die Erinnerungen an die vergangenen Duelle sind gemischt. In der Vorsaison erkämpfte Altach in der NV-Arena ein 1:1. Im Rückspiel setzte es allerdings eine historische 1:9-Heimniederlage gegen die Wölfinnen. Am Sonntag soll es deshalb vor allem darum gehen, kompakter aufzutreten und dem Favoriten das Leben möglichst lange schwer zu machen.

Simonelli erwartet dafür einen mutigen Auftritt: „Wir müssen mutig, aggressiv und diszipliniert sein.“ Anstoß in St. Pölten ist am Sonntag um 11 Uhr. VN-TK