Tabellenspitze winkt: Neustart auf der Bank wird zur ersten Bewährungsprobe

Sport / 20.08.2026 • 12:37 Uhr
Dornbirn will Neocoach Roman Ellensohn zum Einstand ein Sieg schenken. VN-Serra
Dornbirn will Neocoach Roman Ellensohn zum Einstand einen Sieg schenken. VN-Serra

Neuer Trainer, große Erwartungen und die Chance auf Platz eins.

Dornbirn Beim FC Dornbirn beginnt am Freitag (18.30 Uhr) eine neue Ära. Nur zwei Tage nach seiner Bestellung als Cheftrainer sitzt Roman Ellensohn erstmals auf der Betreuerbank der Rothosen. Und sein Debüt auf der Birkenwiese könnte kaum reizvoller sein. Gegen Lochau geht es nicht nur um drei Punkte, sondern für Dornbirn auch um die vorübergehende Tabellenführung in der Regionalliga West.

Die Ausgangslage spricht für die Gastgeber. Dornbirn ist nach drei Spieltagen noch ungeschlagen und hält bei sieben Punkten. Zwei Siege und ein Remis bedeuten aktuell Platz drei. Mit einem Heimerfolg könnten die Rothosen zumindest für 24 Stunden an die Spitze springen.

Ellensohn freut sich auf seine neue Aufgabe und weiß um die Bedeutung seines Einstands. “Die Chance, überhaupt Dornbirn-Trainer zu werden, bekommt man nicht alle Tage. Bei so einem Großklub in Vorarlberg an der Seitenlinie zu stehen, ist etwas Besonderes. Ich freue mich auf die reizvolle Aufgabe. Das Team hat zuletzt zwei Jahre lang Siegermentalität gezeigt, der Kader ist stark. Wir hoffen auf eine gute Leistung zum Debüt”, sagt der neue Dornbirn-Coach.

Viel Zeit für die Vorbereitung blieb dem Pädagogen nach seiner Bestellung nicht. Nach der Ära von Heinz Fuchsbichler musste Ellensohn praktisch sofort ins Geschehen einsteigen. Nun geht es darum, die bisher erfolgreiche Saison der Rothosen fortzusetzen und zugleich die ersten eigenen Akzente zu setzen.

FCD-Motor: Özkan Demir spielt im Mittelfeld. VN-Serra
FCD-Motor: Özkan Demir spielt im Mittelfeld. VN-Serra

Mit dem SV Lochau wartet ein Gegner, der sich in der neuen Liga bisher ordentlich behauptet. Vier Punkte aus drei Spielen bedeuten derzeit Rang sieben. Die Leiblachtaler haben einen Sieg, ein Remis und eine Niederlage auf ihrem Konto.

“Wir wollen auch in Dornbirn Punkte mitnehmen, müssen aber an unsere Grenzen gehen. Wir können gegen jeden Gegner bestehen. Dornbirn ist aber Favorit”, sagt Lochau-Trainer Metin Batir. Seine Mannschaft weiß um die Schwere der Aufgabe, will sich aber nicht verstecken.

Dornbirn war im vergangenen Jahr als Fünfter die beste Amateurmannschaft des Landes, Lochau ist als Aufsteiger neu in der Westliga und aktuell das drittbeste Ländle-Amateurteam.

Bei Lochau ist hingegen noch offen, wer im Tor stehen wird. Ob Fabio Pfleger oder Lukas Kusche zwischen den Pfosten beginnt, soll erst kurz vor dem Anpfiff entschieden werden. Für Spannung ist gesorgt. VN-TK