Trockenheit setzt Vorarlbergs Fußballplätzen zu

Sport / 20.08.2026 • 14:24 Uhr
Der obere Platz von SC Admira welcher mit Schläuchen bewässert werden muss
Der obere Platz des SC Admira Dornbirn, welcher mit Schläuchen bewässert werden muss

Vier Vereine zeigen, wie sie ihre Plätze trotz der langen Hitzeperiode spielfit halten.

Dornbirn Die vergangenen Wochen waren heiß und trocken, das bekommen auch die Fußballplätze in Vorarlberg deutlich zu spüren. Vor allem Vereine mit einem Naturrasen müssen bei der Bewässerung zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Bei einem Kunstrasen ist das um einiges einfacher: Dort fällt die Bewässerung des Rasens komplett weg.

Wie unterschiedlich die Vereine mit dieser Hitze umgehen, zeigt ein Blick auf vier Vorarlberger Klubs.

Hauptplatz von SC Admira Dornbirn. Bewässert mit einer Anlage
Hauptplatz des SC Admira Dornbirn. Bewässert mit einer Anlage

Bei Admira Dornbirn wird der Hauptplatz mit einer Bewässerungsanlage versorgt. Diese wird über Nacht eingeschaltet, damit der Platz am Tag immer benutzt werden kann. Beim Nebenplatz wiederum gibt es keine solche Anlage. Dort muss der gesamte Platz mit einem Schlauch bewässert werden, was laut Verein deutlich anstrengender und aufwändiger ist und viel Zeit in Anspruch nimmt.

Auch der FC Lustenau setzt auf eine Bewässerungsanlage. Gleiches gilt für den SV Frastanz. Damit ist die Bewässerung dort wesentlich einfacher zu organisieren als auf Plätzen, bei denen alles von Hand gemacht werden muss. Für die Verantwortlichen bedeutet das vor allem eine bessere Planbarkeit. Die Bewässerung muss nicht jedes Mal von mehreren Personen organisiert und über längere Zeit kontrolliert werden.

Bewässerung des Hauptlatzes beim FC Andelsbuch
Bewässerung des Hauptplatzes beim FC Andelsbuch

Zu anderen Mitteln muss der FC Andelsbuch greifen, der keine solche Anlage besitzt. Nach Absprache mit der Gemeinde darf der Klub Wasser aus einer vorhandenen Quelle hinter dem Fußballplatz entnehmen. Damit wird der Platz bewässert und in Schuss gehalten. Außerdem liegt der Platz größtenteils im Schatten und bekommt weniger direkte Sonne ab. Das ist ein Vorteil, da der Verein dadurch weniger mit der Hitze zu kämpfen hat als viele andere Klubs.

Während die Naturrasenplätze also unterschiedliche Lösungen brauchen, haben Vereine mit Kunstrasen einen gewissen Vorteil. Sie müssen sich in den heißen Wochen nicht darum kümmern, den Rasen mit Wasser zu versorgen und können ohne zusätzlichen Bewässerungsaufwand genutzt werden.

Für die Vereine mit Naturrasen bleibt die Bewässerung dagegen zusätzliche Arbeit. Ob automatisch über eine Anlage, händisch mit dem Schlauch oder über eine verfügbare Quelle: Die Hitze macht die Platzpflege in diesen besonders trockenen Wochen um einiges aufwendiger. VN-FKO