Wenn die Pedale glühen und jede Runde zur Attacke wird

Sport / 21.08.2026 • 13:35 Uhr
Wie hier auf dem Bild: Das Team Vorarlberg will in Rankweil glänzen.
Wie hier auf dem Bild: Das Team Vorarlberg will in Rankweil glänzen.thomas Knobel

Ein Heimrennen unter Vollgas: 80 Runden, härteste Konkurrenz und nur ein Ziel. Live auf VOL.AT am Samstag ab 18 Uhr.

Rankweil Am Samstag, 22. August, dreht sich in Rankweil wieder alles um die Rundenjagd rund um den Liebfrauenberg. Um 18 Uhr wird das internationale, sehr stark besetzte Radkriterium gestartet. 80 Mal geht es über den rund 1,05 Kilometer langen Kurs durch die Ringstraße – insgesamt 84 Kilometer. Das Publikum darf sich auf ein Rennen einstellen, bei dem von der ersten Runde an attackiert und um jede Position gekämpft wird.

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Impressionen vom Rankweiler Radkriterium 2025-Fotos: VN-TK/21

Mitten im Geschehen: das Team Vorarlberg. Und das hat für seinen Heimauftritt einen klaren Auftrag. „Unser Team ist spezialisiert auf Rundfahrten und Straßenrennen und nicht auf Kriteriums. Wir wollen aber das Heimrennen so schnell und hart wie möglich für die extrem starke Konkurrenz machen. Ein Podium ist unser erklärtes Ziel“, sagt Team Manager Thomas Kofler. Auf dem sehr selektiven Rundkurs wird es weniger ums Kräfte sparen als um Reaktionsschnelligkeit, Position und Mannschaftsarbeit gehen.

Impressionen vom Rankweiler Radkriterium 2025-Fotos: VN-TK/21

Kofler hat das Rankweiler Kriterium nach langer Pause wiederbelebt. Die Rückkehr erfolgte 2024, seither hat sich der Radklassiker wieder einen festen Platz im Vorarlberger Radsportkalender erarbeitet. Statt wie früher 100 Runden werden nun 80 gefahren. Für Kofler soll das Rennen dadurch für die vielen Zuschauer kürzer und viel spannender werden.

Impressionen vom Rankweiler Radkriterium 2025-Fotos: VN-TK/21

Dass die Mannschaft mit breiter Brust antritt, hat einen Grund. Nach sieben Saisonsiegen 2025 läuft es auch heuer rund. „So viele erste Plätze wie schon lange nicht mehr, das spricht für ein Megajahr“, sagt Kofler. Insgesamt hat der heimische Rennstall bereits ein Dutzend Erfolge eingefahren. Kilian Feurstein ist dabei einer der auffälligsten Fahrer. Der 23-jährige Dornbirner gewann heuer fünfzig Prozent aller Erfolge vom Team.

Impressionen vom Rankweiler Radkriterium 2025-Fotos: VN-TK/21

Sechs Siege stehen für Feurstein bereits zu Buche. Nun will der Lokalmatador beim Heimrennen in Rankweil unterhalb der Basilika glänzen. Kurze Runde, hohes Tempo, enge Positionskämpfe: Nach jeder Kurve kann sich die Rennsituation verändern.

Für Team Vorarlberg geht es deshalb nicht nur um einen Renntag, sondern um den großen Auftritt vor heimischem Publikum. Und der soll, wenn es nach Kofler geht, vor allem eines sein: schnell, hart und erfolgreich. Rankweil ist das einzige Radrennen im Ländle. VN-TK