5000 Fans feiern Feursteins Triumph im Radklassiker in Rankweil

Der Dornbirner setzt sich im Massensprint durch und holt sich den Kriteriumssieg
Rankweil Was für ein Finale, was für ein Jubel! Kilian Feurstein ist der neue König von Rankweil. Der Dornbirner hat das Heim-Kriterium rund um den Liebfrauenberg gewonnen und sich damit zugleich den Titel des Vorarlberger Meisters im Kriterium gesichert. Vor einer gewaltigen Kulisse von rund 5000 Zuschauern setzte sich der Lokalmatador im Massensprint durch und krönte ein Radfest der Extraklasse mit dem perfekten Ausgang.
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Zwei Stunden traten 42 Topfahrer in die Pedale, Runde für Runde wurde attackiert, verschärft und um jeden Punkt gekämpft. Am Ende war es ausgerechnet die letzte Runde, die über den Sieg entscheiden musste. Vor dem abschließenden Sprint lag Feurstein gerade einmal einen Punkt vor Jonas Schmeiser aus Kempten.

„Richtig cool“, meinte der Team Vorarlberg Profi nach der Ehrenrunde. „Ich hatte mir viel vorgenommen und bin mit Fortdauer des Rennens immer besser in Schwung gekommen. Großes Kompliment an das ganze Team, das einen sehr guten Job gemacht hat. Allen Jungs gebührt ein großer Anteil am Erfolg“, so der strahlende Sieger, der zuletzt bei der Tour de Guadeloupe mit zwei Etappensiegen seine glänzende Form eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte.
Mit einem Schnitt von 48,3 km/h wurde das Kriterium seinem Ruf als Hochgeschwindigkeitsrennen einmal mehr gerecht. Mitten in dieser rasanten Fahrt behauptete sich Feurstein gegen eine extrem starke Konkurrenz. Dass am Ende ausgerechnet der Lokalmatador ganz oben stand, machte die ohnehin großartige Stimmung rund um den Liebfrauenberg endgültig perfekt.
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„Ein Traumtag für uns. Bombenstimmung, Super-Atmosphäre und eine echt coole Show der Fahrer. So etwas bekommt man in Vorarlberg nur ganz selten zu sehen. Sahnehäubchen war natürlich der Heimsieg von Kilian, der wie das gesamte Team ein bärenstarkes Rennen gefahren ist“, sagte OK-Chef Thomas Kofler.
Der Jubel kannte unterhalb der Basilika keine Grenzen. Mit Tobias Nolde (6.) und Colin Stüssi (8.) platzierten sich noch zweitere Team Vorarlberg Sportler unter den Top-Ten.
Für den Dornbirner ist der Triumph damit mehr als ein weiterer Erfolg. Vor heimischem Publikum zu gewinnen und gleichzeitig Vorarlberger Meister im Kriterium zu werden, ist die perfekte Krönung für diesen außergewöhnlichen Abend. Rankweil hat einen neuen König. Er heißt Kilian Feurstein. VN-TK















