Ohne Punkte nach erster Dienstreise

Alpla HC Hard mit 33:35-Niederlage bei Bruck/Trofaiach.
Bruck Der Alpla HC Hard hat zum Auftakt der HLA-Meisterliga trotz einer starken Offensive keine Punkte eingefahren. Die Roten Teufel unterlagen bei Bruck/Trofaiach nach einer Achterbahnfahrt mit 33:35 (18:18). Lange Zeit hatte das Team von Neocoach Spyros Balomenos die Partie im Griff, in der Schlussphase entglitt den Vorarlbergern der Sieg jedoch noch.

Dabei erwischte Hard den besseren Start. Die Gäste setzten sich schnell auf 5:2 (6.) und ließen die Steirer zunächst nicht ins Spiel kommen. Doch Bruck/Trofaiach fand nun immer häufiger Lösungen und drehte die Begegnung mit einem 8:4-Lauf – beim 10:9 (13.) lagen erstmals die Hausherren in Front. Bis zur Pause entwickelte sich wieder ein offener Schlagabtausch, entsprechend ging es mit 18:18 in die Kabinen.
Auch nach Wiederbeginn blieb das Duell eng. Beide Mannschaften lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem die Führung mehrfach wechselte. Hard schien in der Schlussphase die besseren Karten zu haben: Beim 30:29 (51.) durch Lukas Fritsch lagen die Roten Teufel erneut vor und durften auf einen erfolgreichen Saisonstart hoffen.

Dann aber folgte der entscheidende Bruch. Bruck/Trofaiach erzielte vier Treffer in Serie und stellte bis zur 57. Minute auf 33:30. Hard stemmte sich zwar noch gegen die drohende Niederlage, kam aber nicht mehr entscheidend heran. Am Ende fehlten den Vorarlbergern jene Kleinigkeiten, die in einer Partie auf Augenhöhe den Ausschlag geben können.

„Unser Angriff war über weite Strecken sehr gut. Wir haben uns viele gute Situationen herausgespielt, aber unsere Abwehr war heute nicht gut genug. Uns haben die nötige Kraft und Ruhe gefehlt, um die Füchse wirklich zurückzudrängen“, analysierte Neuzugang Jens Svane Peschardt nach der Partie. Der Däne war mit acht Treffern zugleich erfolgreichster Harder Werfer. Lukas Fritsch steuerte sieben Tore bei, Ante Tokic traf fünfmal.
Für die Roten Teufel bleibt nun allerdings keine Zeit, lange über die verpasste Chance nachzudenken. Bereits am Mittwoch wartet die Saisonheimpremiere in der Sporthalle am See gegen Tabellenführer Ferlach. Nur drei Tage später steht in Serbien das Hinspiel beim RK Dubocica die Rückkehr auf die internationale Bühne auf dem Programm. Nach dem EC-Rückspiel (19. 9., 19 Uhr) wartet dann am 23. September der nächste Gradmesser im Heimspiel gegen Meister Vöslau.