“Die Sonnigen” dominieren in den Schweizer Alpen

Andrea und Christian Meusburger aus Bezau triumphieren beim legendären Transalpine Run.
Bezau Andrea und Christian Meusburger aus Bezau haben den Transalpine Run 2026 in ihrer Altersklasse gewonnen. Als Team „die Sonnigen“ setzten sich die beiden 53-Jährigen in der Master-Mix-Kategorie mit deutlichem Vorsprung durch. Über sieben Etappen führte das Rennen erstmals ausschließlich durch die Schweiz – von Lenzerheide bis nach Locarno am Lago Maggiore.

Rund 250 Kilometer und etwa 15.000 Höhenmeter galt es zu bewältigen. Der Transalpine Run zählt seit seiner Premiere im Jahr 2005 zu den bekanntesten Etappenrennen im Trailrunning. Für die Teilnehmer bedeutet das nicht nur eine sportliche Grenzerfahrung, sondern auch sieben Tage gemeinsames Unterwegssein in wechselnden Landschaften und Bedingungen.

Für das Ehepaar endete dieses Abenteuer mit einem besonderen Erfolg. Ihre Zeit von 33:42,22 Stunden bedeutete den Sieg in der Master-Mix-Kategorie. Auf die ersten Verfolger hatten die beiden Bezauer einen Vorsprung von 3:22 Stunden. Über die gesamte Woche hinweg überzeugte das Team mit konstant starken Leistungen und brachte damit den Gesamtsieg souverän ins Ziel.
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Auch in der Gesamtwertung konnten die Meusburgers aufzeigen. Unter 48 Teams aus 28 Nationen hätten „Die Sonnigen“ Rang acht belegt. Damit waren die beiden nicht nur in ihrer Kategorie erfolgreich, sondern auch im internationalen Spitzenfeld des Rennens vertreten.

Besonderes Erlebnis
Die Strecke führte diesmal vollständig durch die Schweiz und stellte die Teilnehmer jeden Tag vor neue Aufgaben. Hochalpine Regionen in Graubünden, abgelegene Berglandschaften und historische Übergänge wechselten sich mit den stärker vom mediterranen Einfluss geprägten Landschaften des Tessins ab.
Genau diese Verbindung aus sportlicher Herausforderung und gemeinsamer Erfahrung machte den Lauf auch für die Meusburgers zu einem besonderen Erlebnis. „Es war einfach eine traumhafte Woche“, lautet ihr Fazit. Neben der sportlichen Herausforderung standen für sie vor allem das gemeinsame Erlebnis, die Bergwelt und die besondere Atmosphäre im Mittelpunkt, die noch lange in Erinnerung bleiben werde.

Zum Erfolg beigetragen hat die Unterstützung abseits der Strecke. Tochter Anna-Sophie und ihr Freund Julius begleiteten das Team während der gesamten Woche. Sie wechselten mit den Läufern von Hotel zu Hotel und waren an den Verpflegungsstationen zur Stelle, um “Die Sonnigen” möglichst schnell weiterzuschicken. Um jede Minute wurde dabei gekämpft und immer wieder wertvolle Zeit herausgeholt.

Für das Team war diese Unterstützung ein wichtiger Teil des Rennens. Die Begleitung während der langen Etappen sorgte nicht nur für eine optimale Versorgung, sondern auch für zusätzliche Motivation. Sohn Maximilian stieß schließlich zum Zieleinlauf von Chamonix dazu, wo er sich gerade in einem Trainingslager befindet. Damit wurde der Abschluss der außergewöhnlichen Woche zu einem besonderen Familienmoment.
Comper zeigt als Solist auf
Mit Hugo Comper war ein weiterer Läufer von Verein Im Wald läuft’s dabei. Als drittältester Teilnehmer stellte er sich der anspruchsvollen Strecke über die Schweizer Alpen. Seine Leistung unterstrich, dass Erfahrung, Ausdauer und Leidenschaft auch bei einem Rennen dieser Dimension eine entscheidende Rolle spielen können. Der 67-Jährige aus Reuthe beendete den Bewerb nach 37:01,43 Stunden als Zehnter seiner Klasse. Damit durfte auch er sich über einen gelungenen Abschluss freuen.
Das Trio verbindet damit nicht nur eine starke sportliche Bilanz, sondern eine Woche voller Eindrücke, gemeinsamer Anstrengung und Begegnungen beim Legendären Trailrunning Event über die Alpen.