Hofbauer kämpft um die große Krone

Team Vorarlberg hat bei Showdown in der Rad-Bundesliga historischen Titel-Doppelpack im Visier.
Rankweil Am Sonntag fällt in Königswiesen die Entscheidung in der Cycling League Austria 2026. Das Radteam Vorarlberg geht mit besten Chancen ins Finale – Philipp Hofbauer kämpft um den Einzeltitel, das Ländle-Team um den Gesamtsieg.

Der letzte Renntag über 121 Kilometer mit rund 2500 Höhenmetern verspricht Spannung bis zum letzten Kilometer. In Oberösterreich sind sowohl die Einzel- als auch die Teamwertung noch offen. Für das Team Vorarlberg geht es damit um einen Saisonabschluss, der in die 28-jährige Geschichte des Ländle-Teams eingehen könnte.
Hofbauer mit 96 Punkte Vorsprung
Im Rennen um den Einzeltitel geht Philipp Hofbauer mit 923 Punkten als Führender ins Finale. Der 24-Jährige steht dabei vor einem besonderen Duell: Sein härtester Rivale mit 96 Zählern Rückstand ist Riccardo Zoidl, der ehemalige Fahrer des Team Vorarlberg.

Seit Josef Benetseder im Jahr 2010 konnte kein Fahrer aus Vorarlberg den begehrten Einzeltitel der Rad-Bundesliga gewinnen. Hofbauer hat nun die Chance, diese lange Durststrecke zu beenden. Dafür braucht es in Königswiesen allerdings noch einmal eine Top-Leistung und volle Unterstützung seiner Mannschaft.
Minimalvorsprung in der Mannschaft
Noch knapper ist die Ausgangslage in der Teamwertung. Team Vorarlberg liegt mit gerade einmal drei Punkten Vorsprung vor Team Hrinkow Advarics. Damit ist vor dem Finale praktisch alles möglich.

Besonders pikant: Wer in Königswiesen die Tages-Teamwertung gewinnt, sichert sich zugleich den Gesamtsieg der Rad-Bundesliga 2026. Jeder Fahrer, jeder Platz und jeder Punkt kann daher am Ende entscheidend sein. Gefragt ist eine geschlossene Mannschaftsleistung – und ein Team, das auch in den entscheidenden Momenten zusammenhält.
Teammanager Thomas Kofler geht mit Zuversicht in den Showdown. „Wir haben in dieser Saison immer wieder starke Leistungen gezeigt und uns in eine entsprechende Ausgangsposition gebracht. Jetzt gilt es, die letzten Körner zu mobilisieren, als Team zusammenzustehen und ein gutes Rennen abzuliefern. Die Jungs sind hochmotiviert und bereit für diesen harten Fight!“
Für das Team Vorarlberg geht es deshalb um weit mehr als um einen gelungenen Saisonabschluss. Gelingt Hofbauer der Sprung auf den Bundesliga-Thron und holt die Mannschaft gleichzeitig den Teamsieg, wäre das eine Premiere in der 28-jährigen Geschichte des Ländle-Radteams. Der Sonntag könnte damit zu einem echten historischen Tag werden.