Ländle-Hochburgen mit Fehlstart, Hörbranz jubelt

KSK Klaus und KSV Götzis in Ringer-Bundesliga mit misslungener Revanche gegen Titelkandidaten.
Klaus Für die Vorarlberger Staffel hat die zweite Runde der Ringer-Bundesliga ein gemischtes Bild gebracht. Während der AC Hörbranz bei der KG Hötting/Hatting mit 42:5 klar die Oberhand behielt und in der Gruppe West mit zwei Siegen an der Spitze steht, mussten KSK Klaus und KSV Götzis erneut Niederlagen hinnehmen. Klaus unterlag beim amtierenden Meister RSC Inzing mit 20:30, Götzis zog beim Rekordmeister A. C. Wals mit 13:37 den Kürzeren.
Für den KSK Klaus war die Fahrt nach Tirol vor allem deshalb bitter, weil die erhoffte Revanche für die knappe 21:22-Auftaktniederlage ausblieb. Auch diesmal konnten die Klauser Ringer dem Meister nur fünf Einzelsiege abtrotzen. Sargis Gevorgizyan, Lars Matt, Ali-Riza Tunc und Luca Hartmann holten jeweils vier Mannschaftspunkte im griechisch-römischen beziehungsweise Freistil, dazu gewann Andro Margishvili ebenfalls mit vier Punkten. Damit kamen die Gäste auf drei Siege im Freistil und zwei im griechisch-römischen Stil. Inzing entschied dagegen neun der 14 Kämpfe für sich und setzte sich mit 30:20 durch.

Damit steht der KSK Klaus nach zwei Runden ohne Tabellenpunkt da. So hat man sich den Auftakt beim Jubilar Klaus nicht vorgestellt. Vor allem die Breite des Kaders und die zahlreichen Punkteverluste in den Duellen, die Inzing für sich entscheiden konnte, machten am Ende den Unterschied.


Auch für den KSV Götzis gab es beim Rekordmeister in Salzburg nichts zu holen. Nach dem 6:47 zum Saisonauftakt gegen Wals musste man sich diesmal mit 13:37 geschlagen geben. Hamsat Asuchanov, Vladlen Kozliuk und Abdrakhman Kenesarin steuerten jeweils vier Punkte bei, Sandro Aminashvili holte einen weiteren Punkt. Wals gewann elf der 14 Einzelkämpfe und unterstrich damit seine Klasse. VN-TK