Bregenz gegen Aufsteiger mit klarer Mission

Sport / 25.09.2026 • 15:57 Uhr
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Bregenz-Neuzugang Guðmundur Bragi Ástþórsson aus Island hat mit seinen 25 Saisontoren maßgeblichen Anteil am angestrebten Höhenflug. GEPA

Alpla Hard will nach dem 34:27 gegen Vöslau in Krems erfolgreich nachlegen.

Bregenz Nach drei Spieltagen liegen Bregenz Handball und der Alpla HC Hard in der HLA-Meisterliga zwar nur auf den Plätzen fünf und sechs, doch beide Vorarlberger Klubs wollen weiter Boden gutmachen und haben den Blick in der Tabelle nach oben gerichtet. Bregenz empfängt am Sonntag (18:30 Uhr) Aufsteiger Atzgersdorf in der Handballarena Rieden, Hard gastiert am Samstag (19 Uhr) beim 2025-Meister Krems.

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Mindaugas “Minde” Dumcius hält bei 25 Saisontreffern und hat elf von zwölf Siebenmetern verwandelt. GEPA

Für Bregenz bringt das Heimspiel einen ungewohnten Termin mit sich. Wegen einer Terminüberschneidung und der Hallenbelegung durch den Talent Day wird erst am Sonntag gespielt. Die Mannschaft von Neo-Trainer Julian Rauch will davon nichts wissen und ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Nach drei Runden hält Bregenz bei drei Punkten und stellt mit 95 Treffern die bislang beste Offensive der Liga.

Dafür sind vor allem Guðmundur Bragi Ástþórsson und Mindaugas Dumcius verantwortlich. Beide haben bereits 25 Tore erzielt und führen damit gemeinsam die Torschützenliste an. Ihr Schnitt liegt bei jeweils 8,33 Treffern pro Partie. Die junge Bregenzer Mannschaft entwickelt sich von Woche zu Woche weiter, weiß aber gleichzeitig, dass noch Luft nach oben besteht.

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Youngster Lukas Ulmer und Bregenz wollen sich von Liganeuling Atzgersdorf nicht das Trikot ausziehen lassen. GEPA

Das zeigte sich zuletzt beim 33:33 gegen Ferlach. Trotz einer starken Offensivleistung musste sich Bregenz mit einem Punkt begnügen. Vor allem einfache Fehler sollen künftig vermieden werden. Auch in der Defensive will sich die Mannschaft stabiler präsentieren. Gegen Atzgersdorf bietet sich nun die nächste Gelegenheit dazu.

Der Aufsteiger aus Wien, in dessen Reihen mit Linus Weber und Valentin Mischi zwei Harder stehen, wartet nach drei Spielen noch auf den ersten Punkt und hat mit 107 Gegentoren zugleich die anfälligste Defensive der Liga. Damit trifft Bregenz auf eine Mannschaft, die vor allem in der Abwehr Probleme hat. Lukas Ulmer warnt dennoch davor, den Liganeuling zu unterschätzen: “Sie sind Aufsteiger und haben nichts zu verlieren. Trotzdem wird die Partie kein Selbstläufer für uns. Aber wenn wir das zeigen, was wir können, dann bin ich überzeugt, dass wir zwei Punkte holen.”

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Hard-Spielmacher Marc-Andre Haunold feierte mit acht Toren beim 34:27 gegen Vöslau ein gelungenes Comeback nach seiner Verletzungspause. GEPA

“Serie positiver Ergebnisse aufbauen”

Für den Alpla HC Hard geht es nach dem ersten Saisonerfolg am Mittwoch gegen Meister Vöslau mit einem Duell beim amtierenden Meister Krems weiter. Die Roten Teufel setzten sich gegen Vöslau mit 34:27 durch und wollen den Schwung nun mitnehmen.

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Linkshänder Matthias Hild kommt immer besser in Fahrt. GEPA

Der Erfolg soll vor allem für neues Selbstvertrauen sorgen. Nach den bisherigen anspruchsvollen Wochen mit Europacup- und Ligaeinsätzen steht zum Abschluss der englischen Runde die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm. Krems ist der Meister aus dem Jahr 2025.

“Wir haben eine Reihe anspruchsvoller Spiele hinter uns. Das Spiel in Krems ist für uns sehr wichtig, da wir nach dem Befreiungsschlag gegen Vöslau eine Serie positiver Ergebnisse aufbauen wollen. Wir müssen während des gesamten Spiels konzentriert bleiben und uns konsequent an unseren Spielplan halten, um den Sieg zu sichern”, sagt Torhüter Eleftherios Papazoglou.

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So wie erstmals in dieser Saison am Mittwoch gegen Vöslau wollen die Roten Teufel auch nach Spielende in Krems Grund zum Jubeln haben. GEPA

Auch der Blick auf die letzten direkten Duelle verspricht Spannung. In den letzten zehn Begegnungen gab es jeweils fünf Siege für beide Teams. Ein klarer Favorit lässt sich daraus nicht ableiten. Für Hard geht es nun darum, den Erfolg gegen Vöslau zu bestätigen und in Krems den nächsten Schritt nach vorne zu machen.