Pioneers wollen Reaktion zeigen

Sport / 08.10.2026 • 17:28 Uhr
Headcoach Marko Ojanen und Co-Trainer Tony Virta durchleben mit den Pioneers derzeit eine schwierige Phase.
Headcoach Marko Ojanen und Co-Trainer Tony Virta durchleben mit den Pioneers derzeit eine schwierige Phase. GEPA

Ausgerechnet gegen den Rekordmeister soll die Wende gelingen.

Gegen den KAC wollen die Pioneers wieder ihr kämpferisches Gesicht zeigen und dem Rekordmeister Paroli bieten.
Gegen den KAC wollen die Pioneers wieder ihr kämpferisches Gesicht zeigen und dem Rekordmeister Paroli bieten. GEPA

Feldkirch Dem Trainergespann der Pioneers ist die Laune gründlich vergangen. Nach der herben 0:8-Niederlage in Laibach wartet am Freitagabend (19:30 Uhr) in der Vorarlberghalle mit dem KAC die nächste schwere Hürde auf die Feldkircher. Mit 32 Treffern stellen die Rotjacken nach Ljubljana die zweitbeste Offensive der Liga. “Der Mannschaft fehlte zuletzt die richtige Einstellung”, fand Headcoach Marko Ojanen klare Worte für die jüngste Darbietung. Gemeinsam mit Co-Trainer Tony Virta analysierte der Finne die Defizite in intensiven Einzelgesprächen und Trainingseinheiten, um die Mannschaft vor heimischer Kulisse wieder auf Kurs zu bringen.

Frühe Rückstände als Hauptübel

Vor allem die verschlafenen Anfangsphasen bereiten dem Cheftrainer großes Kopfzerbrechen. Bereits in sechs von acht Saisonspielen liefen die Montfortstädter schon im ersten Drittel einem Rückstand hinterher. “Wir haben die enorme Bedeutung eines guten Starts ausführlich besprochen”, betont Ojanen. Genau in den ersten 20 Minuten offenbarte sich laut dem Chefcoach ein Mangel an persönlicher Einsatzbereitschaft, wodurch einfache Fehler zu schnellen Gegentreffern führten. Gegen den Rekordmeister aus Klagenfurt dürfen sich die Hausherren solche Aussetzer keinesfalls leisten.

Die Pioneers brauchen zu lange, um in Schwung zu kommen. Das Startdrittel ist eine ihrer Problemzonen.
Die Pioneers brauchen zu lange, um in Schwung zu kommen. Das Startdrittel ist eine ihrer Problemzonen. GEPA

KAC mit großen Verletzungssorgen

Allerdings plagen die Gäste erhebliche Personalsorgen. KAC-Stammtorhüter Sebastian Dahm fehlt nach einem Kreuzbandriss für die gesamte Saison. Zudem laborieren die Leistungsträger Jan Muršak, Matt Fraser und Jacob Hudson an Verletzungen. “Natürlich haben die Rotjacken noch immer enorm viel Klasse in ihren Reihen, aber ich rechne durchaus mit einer Chance”, gibt sich Oliver Lam kämpferisch. Der 20-jährige Angreifer wechselte im Sommer vom Wörthersee ins Ländle. “Es ist für mich etwas Besonderes, gegen meinen Ausbildungsverein anzutreten.” Trotz der anhaltenden Negativserie mit null Punkten aus acht Spielen vertraut der Stürmer auf die eigenen Stärken. “Wir sind deutlich besser als zuletzt bei den Drachen.”

Oliver Lam lernte beim KAC Eishockey spielen. Am Freitag rechnete er sich gegen seinen Ex-Verein Chancen aus.
Oliver Lam lernte beim KAC Eishockey spielen. Am Freitag rechnete er sich gegen seinen Ex-Verein Chancen aus. GEPA

Zusätzlichen Mut schöpfen die Montfortstädter aus dem eigenen Personalbereich. Stürmer Noah Serdachny, der vor seiner Zwangspause in vier aufeinanderfolgenden Partien traf, steht vor seiner Rückkehr in die Formation. Auch Max Stiegler meldete sich nach überstandener Grippe wieder voll einsatzbereit. ABR