Hard steckt weiter in der Krise

Sport / 11.10.2026 • 14:49 Uhr
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Spyros Balomenos hat als Coach des Alpla HC Hard einen Fehlstart in die neue Saison hingelegt. gepa

Nur zwei Siege aus sechs Spielen: Der ALPLA HC Hard kommt in der HLA Meisterliga nicht in Schwung. Auch beim Tabellenführer in Wien setzte es eine deutliche Niederlage.

Hard Der Fehlstart in die neue Saison nimmt für den ALPLA HC Hard immer deutlichere Formen an. Nach sechs Runden stehen für die Roten Teufel lediglich zwei Siege zu Buche. Auch beim Tabellenführer HC FIVERS WAT Margareten gab es für die Vorarlberger nichts zu holen. Mit einer deutlichen 31:38-Niederlage (13:18) im Gepäck mussten die Harder die Heimreise aus Wien antreten. Vor allem die fehlende Stabilität in der Defensive und zahlreiche technische Fehler bereiten zunehmend Sorgen.

ZAHLEN & FAKTEN

HLA MEISTERLIGA – 6. RUNDE
HC FIVERS WAT Margareten – ALPLA HC Hard
38:31 (18:13)

Beste Werfer: Schuh (10) bzw. Sager (13)

TABELLE NACH 6 RUNDEN

Rg.Mannschaft Sp.TorePkt.
1.FIVERS Margareten6221:18910
2.SC Ferlach6176:1639
3.HC Linz AG6189:1808
4.HSG Graz6197:1958
5.Sparkasse Schwaz6184:1848
6.Bregenz Handball6196:1847
7.XeNTiS Lipizzanerheimat6171:1616
8.JAGS Vöslau6173:1764
9.ALPLA HC Hard6182:1894
10.BT Füchse6177:1944
11.UHK Krems6171:1843
12.WAT Atzgersdorf6165:2031

Stand: 11.10.2026 · Quelle: ORF Sport

Dabei hielten die Gäste zunächst durchaus mit. Angeführt vom treffsicheren Nico Sager, der vier der ersten fünf Harder Tore erzielte, blieb die Partie bis zum 5:5 (10.) ausgeglichen. Danach übernahmen die Wiener zunehmend das Kommando. Während Hard gegen die aggressive Defensive kaum Lösungen fand, nutzten die Gastgeber die Schwächen der Vorarlberger konsequent aus. Zur Pause lagen die Roten Teufel bereits mit 13:18 zurück.

Zu viele Fehler

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen. Zwar kämpfte sich Hard zwischenzeitlich auf 16:19 heran, doch ein 4:0-Lauf der Wiener machte sämtliche Hoffnungen zunichte. Spätestens beim 23:32 (49.) war die Partie entschieden. Daran änderten auch die 13 Treffer von Nico Sager nichts.

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Lukas Fritsch in Aktion. gepa

Die Probleme der Harder ziehen sich mittlerweile durch die ersten sechs Saisonspiele. Zu selten gelingt es, über 60 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Erschwerend kommt die angespannte Personalsituation hinzu. Mit Jens Svane Peschardt, Mathias Sonne Domino, Lukas Gurskis und Lennio Sgonc fehlen gleich vier Spieler verletzt.

Reaktion gefordert

Dennoch darf die Verletztenliste keine Ausrede für die bislang enttäuschende Saison sein. Das weiß auch Lukas Fritsch: “Leider ist es nicht so gelaufen wie geplant und wir verlieren zwei Punkte. Meiner Meinung nach haben wir trotzdem bis zum Ende gekämpft und alles probiert. Die Fivers waren heute die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Wir müssen weiter an uns arbeiten und weiter kämpfen. Nur so werden wir wieder auf die Siegesstraße kommen.”

Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich bereits am Freitag um 19 Uhr. Dann empfängt Hard den HC LINZ AG in der Teufelsarena. Ein Erfolg wäre dringend notwendig, um den Anschluss nicht frühzeitig zu verlieren.