Schöbel holt sich zum dritten Mal den Cup-Titel

Sport / 14.10.2026 • 13:53 Uhr
11. Oktober 2026 | 15. Eichenberg Renn Slalom Int. Vorarlberger Dinovino Race Automobil Cup 2026 | Finale Lauf 7
Marco Schöbel krönte sich mit drei Klassensiegen zum Cupgewinner Manfred Noger

Die Gemeinde Eichenberg stand beim traditionellen Bergrennen im Zeichen des Motorsports.

Eichenberg Einmal im Jahr wird die 410 Einwohner zählende Gemeinde Eichenberg hoch über dem Bodensee zum Treffpunkt der heimischen Bergrennszene. Am Wochenende verwandelte sich der beschauliche Ort erneut in eine Hochburg des Motorsports. Allein durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verdoppelte sich die Einwohnerzahl beinahe. Entsprechend groß ist die Unterstützung aus der Gemeinde. Bürgermeister Nico Flachsenberger stellte sich ebenso hinter die Veranstaltung wie zahlreiche freiwillige Helfer.

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Austragungsort der Finalläufe des 47. Vorarlberger Dinovino Automobil Cups war die 1500 Meter lange Strecke am Pfänderstock. Organisiert wurde das Rennwochenende vom Renn- und Rallye-Club Vorarlberg (RRCV) unter der Leitung von Langzeitpräsident Josef Hammerer.

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Sportlich bot das Saisonfinale noch einmal Motorsport auf hohem Niveau. Auch wenn nicht sämtliche Spitzenfahrer am Start standen, zeigten die heimischen Asse starke Leistungen und ließen sich weder von wechselhaften Wetterbedingungen noch von der Konkurrenz aus dem In- und Ausland beeindrucken.

Dritter Triumph für Schöbel

Seinen nächsten großen Erfolg feierte Marco Schöbel mit seinem Opel Kadett. Der 32-jährige Harder holte beim Finale gleich vier Klassensiege und sammelte über die gesamte Saison die meisten Klassenerfolge. Damit sicherte er sich den Gesamtsieg im Automobil-Cup 2026. Es war bereits sein dritter Titelgewinn nach den Erfolgen 2018 und 2023.

Markus Burtscher holte sich den Gesamtsieg am Sonntag
Markus Burtscher holte sich den Gesamtsieg am Sonntag Manfred Noger

“Der erneute Gewinn des Automobil-Cups bedeutet mir sehr viel, denn er war eher unverhofft. Eigentlich begann ich erst nach dem Sieg am Arlberg darüber nachzudenken, die Saison durchzuziehen. Da wurde mir erstmals bewusst, dass ich den Cup wieder gewinnen kann”, freute sich Schöbel nach der Siegerehrung.

Hubert Ganath im Element
Hubert Ganath im Element Manfred Noger

Für das sportliche Highlight am zweiten Tag sorgte Markus Burtscher aus Vandans. Der 45-Jährige hatte nach mehr als zehn Jahren Rennpause erst vor wenigen Wochen sein Comeback gefeiert. In Eichenberg brachte er seinen Wolf-Einsitzer-Prototyp mit Aprilia-Motor und rund 230 PS an den Start und überzeugte auf Anhieb. Mit einer souveränen Leistung sicherte er sich den Gesamtsieg.

Ebenfalls ein starkes Wochenende erwischte Hubert Ganath aus Feldkirch-Levis. Der 65-Jährige setzte seinen Porsche Cayman GT4 erstmals in dieser Saison im Rennbetrieb ein. Ganath trat in zwei Klassen an und entschied beide Tageswertungen für sich. Im Gesamtklassement bedeutete das die Ränge zwei und drei.

Der Tagessieger Markus Burtscher mit dem vierfachen Klassensieger Hubert Ganath (re)
Der Tagessieger Markus Burtscher mit dem vierfachen Klassensieger Hubert Ganath (re.) Manfred Noger

Kurt Flatz aus Alberschwende präsentierte sich mit seinem leistungsstarken Lancia Integrale ebenfalls in Topform. Nach Rang drei in seiner Klasse steigerte sich der 65-Jährige auf Platz zwei und unterstrich damit das erfolgreiche Abschneiden der Vorarlberger Fahrer.

Auch Michael Zeilinger aus Dornbirn überzeugte mit seinem Ford Escort und belegte in seiner Klasse einen zweiten sowie einen dritten Platz. Stark präsentierten sich außerdem die Fahrer aus der Schweiz. René Leutenegger aus Walzenhausen beendete die Saison auf Rang zwei der Cupwertung, Norbert Sieber aus Widnau sicherte sich Platz drei.

Würdiger Saisonabschluss

Mit dem Rennwochenende in Eichenberg ging eine abwechslungsreiche Saison zu Ende. Spannende Duelle, wechselhafte Bedingungen und starke Leistungen der regionalen Motorsportelite sorgten für einen würdigen Abschluss des 47. Vorarlberger Dinovino Automobil Cups. Für die Motorsportfans bleibt Eichenberg damit auch künftig einer der Höhepunkte im regionalen Rennkalender. Manfred Noger