Vorarlbergs Fußball im Strafgericht: Geld weg, Punkte futsch, Spieler gesperrt

Sport / 16.10.2026 • 13:33 Uhr
Der STRUMA hat harte Strafen ausgesprochen. APA/Hans Punz
Der STRUMA hat harte Strafen ausgesprochen. APA

Mehrere Unterhausvereine müssen ungeplante finanzielle Ausgaben machen.

Hohenems Die Spiele vom letzten Spieltag sind längst abgepfiffen, doch für mehrere Vorarlberger Fußballvereine kommt das böse Erwachen erst danach. Die Urteile des STRUMA (Straf-, Kontroll-, Melde- und Beglaubigungsausschuss) haben es in sich: Geldstrafen, aberkannte Punkte und eine empfindliche Sperre. Besonders bitter erwischt es Landesligist VfB Bezau, der nach einer Niederlage auch noch zur Kasse gebeten wird.

Mit 1:3 musste sich Bezau dem FC Höchst geschlagen geben. Doch damit war die Angelegenheit nicht erledigt. Wegen Nichtbefolgung einer Verbandsanordnung beim Ordnerdienst verhängte der STRUMA eine Strafe von 300 Euro. Der Verband spricht von einem Ordnerversagen. Für den Wälderklub bedeutet das: keine Punkte und zusätzlich eine Geldstrafe.

Auch zwei Nachwuchsteams bekommen die Konsequenzen deutlich zu spüren. Die U15 des SC Hatlerdorf trat gegen die SPG Blumenegg nicht an. Das Spiel wurde mit 0:3 strafverifiziert, die drei Punkte gingen an Blumenegg. Obendrauf setzte es 200 Euro Strafe.

Nicht besser erging es der U10 des SV Satteins. Nach dem Nichtantreten gegen den SV Ludesch wurde die Partie ebenfalls mit 0:3 gewertet. Ludesch erhält die Punkte, Satteins muss 150 Euro bezahlen.

Für einen U18-Spieler von Austria Lustenau hat eine Beleidigung im Meisterschaftsspiel gegen die SPG FZ Mittelwald ebenfalls Folgen. Er wurde für drei Pflichtspiele unbedingt gesperrt. Weitere drei Spiele wurden bis zum 31. Dezember 2026 bedingt ausgesprochen.

Die angeführten Geldbußen betragen zusammen 650 Euro. Sie sind allerdings nur ein Teil der verhängten Strafen, denn auch weitere kleinere Geldbußen wurden ausgesprochen. VN-TK