Der HC Tigers hatte erneut das Nachsehen

Der EC Peiting setzte sich aufgrund von zwei starken Dritteln mit 5:2 durch.
Dornbirn Nach drei Niederlagen in Serie – zuletzt hatte es in Kaufbeuren trotz zwei Dritteln auf Augenhöhe, eine 1:6-Schlappe gesetzt – brannten die Cracks vom HC Tigers vor eigenem Publikum gegen den Tabellennachbarn EC Peiting auf Revanche. Und die Partie begann für die Truppe von Headcoach Märt Eerme vielversprechend, zumal Gustav Lindström bereits nach wenigen Sekunden den Gästekeeper Tommi Steffen zu einer Glanzparade zwang. In weiterer Folge wogte die Begegnung hin und her, wobei beide Goalies – bei den Tigers stand Cosmo Reichhalter im Kasten – vorerst einen guten Job machten. In Minute zehn legten die Oberbayern dann aber vor. In doppelter Überzahl scorte der US-Amerikaner Carson Briere zum 0:1 (10.). Fünf Zeigerumdrehungen später rettete die Torumrandung für Reichhalter, der seine Farben in der Schlussphase des Eröffnungsdrittels vor einem höheren Rückstand bewahrte. Im Mittelabschnitt bekamen die 700 Fans einen offenen Schlagabtausch mit Chancen hüben (Luis Ludin/25., Lindström 26.) und drüben zu sehen, der nächste Treffer ging allerdings erneut auf das Konto der Gäste. Dieses Tor ließ sich Nikita Naumann gutschreiben (28.) und während die Hausherren ihr erstes Powerplay ungenutzt ließen, erhöhte Vincent Reimer kurz darauf auf 0:3 (34.) und wenige Sekunden vor der Pausensirene auf 0:4. Die Gegenwehr von Kapitän Laurin Liesch & Co. blieb im finalen Drittel dennoch ungebrochen. Philipp Pöschmann (48./PP) und Ben Grasser (56.) schrieben zwar noch für die Heimischen an, ECP-Goalgetter John Mackinnon machte allerdings den Deckel drauf (58./empty net) SIHA