Großer Kampfgeist bringt den Pioneers weiter nichts Zählbares

Feldkirch drängt lange auf den Ausgleich, verliert im Finish aber 1:3.
Feldkirch Das Warten auf den ersten Saisonsieg geht für die Pioneers weiter. Im Gastspiel beim HC Pustertal drängten die Feldkircher bis in die Schlussminute auf den Ausgleich. Ein Treffer ins leere Tor 50 Sekunden vor dem Ende besiegelte jedoch die 1:3-Niederlage, die 13. Pleite in Serie. „Bislang waren wir immer nah dran, aber heute spürte ich erstmals eine ganz andere Art von Enttäuschung“, gestand Headcoach Marko Ojanen. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt nicht, denn am Freitag wartet in der Vorarlberghalle Tabellenführer Bozen (19.30 Uhr).
Torloses Startdrittel
Das erste Saisonduell mit den Pusterer Wölfen begann für die Pioneers mit einem Teilerfolg. Das Schlusslicht überstand das Startdrittel ohne Gegentreffer und ging mit einem 0:0 in die Pause. Die Gastgeber feuerten zwar 22 Schüsse ab, fanden gegen die kompakte Feldkircher Abwehr kaum zwingende Chancen. Nur einmal geriet Alex Caffi ernsthaft in Bedrängnis. Gerry Fitzgerald kam im Zentrum völlig frei zum Abschluss, doch der PIV-Rückhalt lenkte den Puck mit der Schulter am Tor vorbei. Kurz darauf verpassten die Gäste die Führung. Guus van Nes entwischte in Überzahl, scheiterte in der 15. Minute an HCP-Keeper Colin Furlong.

Doppelschlag der Wölfe und Summers Antwort
Im Mittelabschnitt erhöhten die Hausherren den Druck. In der 25. Minute verhinderte die Querlatte bei einem Schuss von Tommy Purdeller den Einschlag, ehe in der 30. Minute der Bann brach. Joshua Wesley nützte einen Rebound zum 1:0. Zwei Minuten später sprintete Matthias Mantinger an die freiliegende Scheibe und schob mühelos zum 2:0 ein. Gegen das defensivstärkste Team der Liga – Pustertal kassierte erst 27 Gegentore – schien die Partie gelaufen. Doch zwei Sekunden vor Drittelende schlug Ben Summer zu. Der 19-Jährige gelang aus spitzem Winkel das 1:2.
Schlussspurt bleibt ohne Belohnung
Der Anschlusstreffer verlieh den Gästen frischen Mut. Feldkirch setzte im Schlussdrittel alles auf eine Karte. In der 44. Minute scheiterte Blake Murray aus kurzer Distanz an Furlong. Das Schlusslicht drängte mit vollem Einsatz auf das 2:2, doch im Abschluss fehlte die Präzision gegen den starken Pusterer Goalie. 50 Sekunden vor dem Ende platzte die Hoffnung auf Zählbares. Cole Bardreau fing die Scheibe ab und schob den Puck ins leere PIV-Gehäuse zum 1:3-Endstand ein.
