Keine Nachbesetzung bei SW Bregenz

Position des geschassten Alexandre Dorta beim Landeshauptstadtklub wird nicht nachbesetzt.
Bregenz Vor rund einem Monat kam es bei Vorarlbergs Zweitligisten SW Bregenz zu einer personellen Veränderung. Investor und Sportdirektor Takashi Okuri beendete die Zusammenarbeit mit Alexandre Dorta. Der 51-jährige Brasilianer wurde von seinen Pflichten, die er aufgrund eines Arbeitsverhältnisses mit Okura innehatte, entbunden.
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Zusätzliche Unterstützung

Dortas Hauptaufgabe bestand darin, als Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainerstaff und dem meist in Japan weilenden Investor zu fungieren. Insbesondere im Umgang mit den zahlreichen brasilianischen Spielern im Kader, bei der Vermittlung der Spielphilosophie und auch bei alltäglichen Angelegenheiten ging Dorta SWB-Cheftrainer Martin Brenner zur Hand. Eine Schlüsselposition innerhalb der Vereinsstruktur hatte der 51-Jährige laut Verein allerdings nicht inne.
Unterschiedliche Auffassungen
Die Verwunderung Dortas über die Trennung war groß, der Investor selbst machte hingegen kein großes Aufhebens um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Unterschiedliche Auffassungen in der Zusammenarbeit waren laut Informationen aus dem Verein ausschlaggebend für die Entscheidung. Böses Blut soll dabei keines entstanden sein. Dorta steht als Spielervermittler nach wie vor mit dem Klub und dem Investor in Kontakt.
Dass sein Abgang dennoch kurzzeitig für Ungereimtheiten innerhalb der Mannschaft sorgte, will man in Bregenz gar nicht bestreiten. Gut erkennbar war die zwischenzeitliche Verunsicherung vor allem bei der 0:1-Auswärtsniederlage gegen Hertha Wels.
Brenner brachte Ruhe zurück
Doch Cheftrainer Martin Brenner gelang es innerhalb kürzester Zeit, sein Team wieder auf Kurs zu bringen. Das torlose Remis gegen Amstetten am vergangenen Wochenende lieferte dafür den Beweis. Die Schwarz-Weißen präsentierten sich dabei wieder dominant und spielfreudig, wie sie es bereits in den vorhergegangenen Heimspielen getan hatten.

Keine unmittelbare Nachbesetzung
Eine Nachbesetzung der Position von Dorta wird es laut Vereinsinformationen nicht geben. Man sehe sich in Bregenz gut aufgestellt. Patrik Schneider, der diese Woche in den Vorstand des Klubs kooptiert wurde und als Sportvorstand agiert, wird allerdings keine Aufgaben des ausgeschiedenen Brasilianers übernehmen.
Vielmehr steht Investor Okuri mittlerweile selbst in direktem Austausch mit dem Trainerstaff und erhält auf diesem Weg sämtliche Informationen, die er für seine Tätigkeit benötigt. Dazu hat der Japaner seit seinem Einstieg bei SW Bregenz die Möglichkeit, jede Trainingseinheit per Video in seine Heimat zu streamen. Auch sämtliche Leistungs- und Arbeitsdaten der Spieler aus den Übungseinheiten sowie den Meisterschaftsspielen werden ihm zur Verfügung gestellt.