STRUMA lässt die Bombe platzen: Lange Sperren, hohe Strafen, Vereine abkassiert

Neun Urteile erschüttern den Fußball: Trainer müssen raus, Spiele sind verloren.
Bregenz. Vier Spiele unbedingt gesperrt, drei weitere auf Bewährung und 300 Euro Geldstrafe! Für einen Co-Trainer der U15 von SW Bregenz endet eine Beleidigung gegen den SCR Altach U15 mit einer harten Sanktion der STRUMA-Sitzung. Doch das ist nur einer von neun Fällen, über die die Straf- und Meldekommission des Vorarlberger Fußballverbands entschieden hat. Die Beschlüsse treffen mehrere Vereine mit voller Wucht.
Auch ein Trainer des FC Hörbranz bekommt die Konsequenzen einer Beleidigung zu spüren. Nach dem Meisterschaftsspiel gegen die SPG Großwalsertal muss er zwei Pflichtspiele aussetzen und 200 Euro bezahlen. Beim Bregenzer Co-Trainer bleiben die drei zusätzlichen Spielsperren bis zum 30. Juni 2027 bedingt ausgesprochen.
Für den FC Lauterach U14 B folgt der nächste Tiefschlag. Im Duell gegen SG Ach United U14-FR wurden nicht spielberechtigte Spieler eingesetzt. Die STRUMA spricht Ach United deshalb einen 3:0-Sieg und drei Meisterschaftspunkte zu. Lauterach muss zusätzlich 200 Euro bezahlen. Auch der SC Göfis U14 A verliert seine Partie gegen den SK Brederis U14 mit 0:3 am grünen Tisch. Grund ist das Nichtantreten der Mannschaft. Dazu kommen 190 Euro Geldstrafe.
Besonders bitter fällt die Bilanz für die Damen von SW Bregenz aus. Gleich zweimal hat die Kommission entschieden. Wegen des Einsatzes einer nicht spielberechtigten Spielerin gegen die SPG Leiblachtal werden 150 Euro fällig, das Spielergebnis (0:19) bleibt bestehen. Das Nichtantreten gegen die SPG Nenzing/Schlins 1b kostet weitere 150 Euro. Die Begegnung wird mit 3:0 für Nenzing/Schlins gewertet.
Admira Dornbirn muss wegen Pyrotechnik beim Spiel gegen Ludesch 200 Euro bezahlen. Die SPG Großwalsertal 1b kassiert wegen fehlender Ordner gegen den SC Tisis 1b eine Geldstrafe von 300 Euro. Beim FC Lustenau U14 B schlagen nicht bezahlte Schiedsrichtergebühren aus der Begegnung gegen SC Tisis U14 B mit 270 Euro zu Buche.
Geld weg, Trainer auf die Tribüne und Meisterschaftspunkte beim Gegner. Besonders hart treffen die Urteile jene Mannschaften, deren Partien nachträglich mit 0:3 gewertet wurden. Dort bleibt es nicht bei einer Geldstrafe. Die Entscheidungen verändern unmittelbar die Tabelle – und können noch schmerzhaft werden. VN-TK