Große Hoffnungen, bitteres Aus: Für Hörbranzerin ist 2026 gelaufen

Eine hartnäckige Verletzung zwingt die 27-Jährige zu einer längeren Pause.
Hörbranz Der Neustart ist vorerst ausgebremst. Annalena Wucher (27) wollte nach ihrem Abschied vom Hamburger SV beim österreichischen Serienmeister St. Pölten wieder voll angreifen. Doch hartnäckige Knieprobleme machen der Hörbranzerin einen Strich durch die Rechnung. Die Vorarlbergerin wird 2026 kein Spiel mehr bestreiten.
Dabei hatte sich Wucher ihren Wechsel nach Niederösterreich ganz anders vorgestellt. In der Frauen-Bundesliga kam sie bislang nur auf vier Einsätze mit insgesamt 210 Spielminuten. In der Champions-League-Qualifikation stand sie bei zwei Kurzeinsätzen gerade einmal acht beziehungsweise eine Minute auf dem Platz. Einzig im ÖFB-Cup durfte sie über die volle Distanz ran und erzielte dabei ihren bislang einzigen Treffer für den neuen Verein.

Der Grund für die geringe Spielzeit liegt im rechten Knie. „Überbelastungsthema in Kombi mit Knorpel- und Patellaproblemen am rechten Knie“, erklärt Wucher. „Das begleitet mich seit der Zeit gegen Ende in Hamburg. Mal besser, mal schlechter. In letzter Zeit hat das Knie wieder deutlich mehr Probleme gemacht, daher war ich gezwungen, in Rücksprache mit dem Verein und den Physios eine Knie-Reha zu machen“, schildert die 27-Jährige. Die Hoffnung richtet sich nun auf das Frühjahr. „Hoffe, dass alles klappt und besser wird und dann wäre das Ziel im Frühjahr hoffentlich wieder mit der Mannschaft in die Vorbereitung zu starten.“

Die Enttäuschung ist Wucher anzumerken. „Alles nicht so einfach, hätte es mir gerne auch anders gewünscht, aber Verletzungen sind leider Teil vom Sport.“ Ihr Wunsch bleibt, „schnellstmöglich und stärker wieder zurückkommen“ zu können.

Während Wucher an ihrem Comeback arbeitet, gastiert St. Pölten am Sonntag (1. November, 12.30 Uhr) beim SCR Altach. Der Serienmeister liegt mit 25 Punkten nur einen Zähler hinter Tabellenführer Sturm Graz. Altach ist mit 17 Punkten Fünfter. Trainer Leandro Simonelli freut sich auf das Heimspiel: „Wir freuen uns riesig auf die nächste große Herausforderung, die auf uns zukommt. Vor allem, weil es ein Heimspiel vor unserem Publikum, vor unseren Fans, ist.“ Der Altach-Coach weiß aber auch: „Wir wissen, dass wir alles abrufen müssen, um Punkte zu machen. Wir werden alles tun, um dieses Ziel erreichen zu können.“ VN-TK
