Umstrittener Elfmeter als Knackpunkt: Altach kassiert klare Pleite

Beim 0:4 gegen St. Pölten waren die Rheindörflerinnen letztlich chancenlos.
Altach Ein umstrittener Handelfmeter leitete die deutliche 0:4-Heimniederlage des SCR Altach gegen den Zweiten SKN St. Pölten ein. Die Rheindörflerinnen mussten sich dem Serienmeister in der zwölften Runde der ÖFB Frauen-Bundesliga klar geschlagen geben. Die Gäste waren spielerisch überlegen und vor dem Tor effizienter. Kapitänin Vera Marie Ellgaß und Co. hielten phasenweise dagegen, konnten ihre wenigen Möglichkeiten jedoch nicht nutzen. Für Altach war es ein ernüchternder Spieltag.

Bereits in der 16. Minute gerieten die Gastgeberinnen durch eine umstrittene Handelfmeterentscheidung in Rückstand. Jennifer Klein verwandelte den Strafstoß zum 1:0. St. Pölten übernahm auch danach das Kommando und erspielte sich weitere hochkarätige Chancen. Aistleitner (23./40.) und Aagaard (25.) ließen gute Möglichkeiten liegen. Die einzige nennenswerte Altacher Chance vor dem Seitenwechsel vergab Torjägerin Petra Mikulica (37.).
Nach der Pause erwischte es die Rheindörflerinnen erneut eiskalt. Izabela Križaj erhöhte bereits in der 47. Minute auf 2:0. Doch Altach hatte die Chance, noch einmal zurückzukommen. Vera Ellgaß vergab in der 56. Minute eine gute Möglichkeit auf den Anschlusstreffer. Nur vier Minuten später folgte die Vorentscheidung: Lisa Ebert stellte in der 60. Minute auf 3:0 für die Gäste.
Auch in der Schlussphase blieb Altach der Ehrentreffer verwehrt. Mia Bertsch setzte ihren Abschluss in der 81. Minute über das Tor. Stattdessen schlug St. Pölten erneut zu. Aistleitner sorgte in der 84. Minute mit dem Treffer zum 4:0 für den Endstand.
Altach-Trainer Leandro Simonelli zeigte sich nach der deutlichen Niederlage enttäuscht. “Wir werden aus der Niederlage lernen. Wir haben uns sehr viel vorgenommen, aber der Spielverlauf kam uns nicht entgegen. Es war nicht mehr möglich, es gibt solche Matches. Die Konsequenz in den Zweikämpfen fehlte”, erklärte der Coach.
Die Rheindörflerinnen bleiben damit auf dem fünften Tabellenplatz, zwei Punkte hinter dem viertplatzierten Salzburg. In den verbleibenden drei Spielen des Jahres will die Simonelli-Elf wieder anschreiben. Zunächst empfängt Altach Aufsteiger Rapid Wien, danach geht es auswärts zum LASK. Zum Jahresabschluss gastiert die Wiener Austria im Ländle. VN-TK