Verletzungsserie beim FC Hard: Vier Stammkräfte fehlen monatelang

Nach einem Traumstart wurde der VOL.AT-Eliteligist vom Verletzungspech eingeholt.
Hard Sieben Punkte aus den ersten drei Spielen, ein vielversprechender Saisonstart und jede Menge Zuversicht. Beim FC Hard schien zunächst alles nach Plan zu laufen. Doch was folgte, war eine monatelange personelle Belastungsprobe. Gleich mehrere Schlüsselspieler fehlen dem Eliteligisten während des gesamten Herbstdurchgangs. Die Ausfälle treffen ausgerechnet jene Mannschaftsteile, in denen Erfahrung, Stabilität und eingespielte Abläufe besonders wichtig sind.
Mit Kilian Krassnig (20), Patrick Peer (34) und Julian Santin (30) muss Hard gleich auf drei Akteure verzichten, die neben Dauerbrenner und Kapitän Markus Grabherr eigentlich als Fixgrößen in der Abwehr eingeplant waren. Krassnig wird von einer hartnäckigen Entzündung im Knie ausgebremst, Peer laboriert an einer Innenbandverletzung und Santin fällt mit einem Kreuzbandriss langfristig aus. Alle drei stehen seit Saisonbeginn nicht zur Verfügung. Damit wurde die ursprünglich geplante Defensive praktisch auf einen Schlag auseinandergerissen.

Doch damit nicht genug. Auch Sinan Ayaz fehlt aufgrund eines Knorpelschadens bereits seit dem Saisonstart. Vier Langzeitverletzte, darunter drei potenzielle Stammverteidiger – eine Hypothek, die für einen Verein wie den FC Hard nur schwer zu kompensieren ist.
Zusätzlich musste der Klub einen weiteren empfindlichen Verlust verkraften. Mittelfeldspieler Linus Kubierske, der in der vergangenen Saison noch 22 Partien absolviert hatte, stand lediglich in den ersten fünf Pflichtspielen zur Verfügung. Seither widmet er sich einem Studium in Regensburg und fehlt damit ebenfalls als wichtige Alternative im zentralen Mittelfeld.
So erklärt sich auch, weshalb der verheißungsvolle Auftakt mit sieben Zählern aus drei Begegnungen nicht im erhofften Stil fortgesetzt werden konnte. Die personellen Probleme summierten sich über Monate, während Trainerteam und Mannschaft immer wieder improvisieren mussten. Vor allem die fehlende Kontinuität in der Defensive erschwerte es, jene Stabilität zu entwickeln, die für eine erfolgreiche Saison notwendig ist.
Im Frühjahr hofft der Traditionsverein, wieder mit einem vollständigen Kader angreifen und sein tatsächliches Potenzial ausschöpfen zu können. VN-TK