Altach zieht ins Cup-Viertelfinale ein

Mia Bertsch und Vera Ellgaß treffen beim 5:0-Sieg in Hohenweiler doppelt.
Hohenweiler Der SCR Altach hat sich im Achtelfinale des ÖFB-Frauen-Cups keine Blöße gegeben. Beim 5:0 (3:0) gegen die SPG Leiblachtal in Hohenweiler setzte sich der Bundesliga-Fünfte auch ohne fünf Leistungsträgerinnen klar durch. Trainer Leandro Simonelli war mit dem Ergebnis zufrieden. Sein Fazit fiel entsprechend nüchtern aus: “Pflicht erfüllt ohne Glanz.” Im Vordergrund stand neben dem Einzug ins Viertelfinale vor allem die Möglichkeit, jungen Spielerinnen Einsatzminuten auf hohem Niveau zu ermöglichen.
Mit Eleni Rittmann, Julia Kofler, Sarah Schneider, Joelle Meister und Luca Scheel gönnte Simonelli gleich fünf Stammkräften eine Pause. Dafür rückten Lia Hermann, Brenda Meier, Yleza Kabashi und Vanessa Gajdek in den Mittelpunkt. Sie durften Spielpraxis in der Altacher ersten Mannschaft sammeln. Die personellen Veränderungen waren angesichts des dicht gedrängten Spielkalenders durchaus sinnvoll. Zahlreiche Pflichtspiele liegen bereits hinter den Altacherinnen, bis zum 8. Dezember stehen weitere wichtige Begegnungen bevor.
Eine bemerkenswerte Personalie gab es auch bei den Gastgeberinnen. Mit Tamara Baader stand ausgerechnet die mit Abstand erfolgreichste Torjägerin der SPG Leiblachtal der letzten Jahre zwischen den Pfosten. Die zehnfache Torschützin in dieser Meisterschaft wurde in der 16. Minute erstmals bezwungen, als Nayana Ebersold die Gäste in Führung brachte. Danach blieb es lange beim knappen Vorsprung, ehe Mia Bertsch kurz vor der Halbzeit innerhalb von nur zwei Minuten zweimal zuschlug. Ihre Treffer in der 39. und 41. Minute sorgten für die vorzeitige Entscheidung.
Nach dem Seitenwechsel setzte Vera Ellgaß den Altacher Torreigen fort. In der 48. Minute erhöhte sie auf 4:0, zehn Minuten später stellte sie mit ihrem zweiten Treffer den Endstand her. Bertsch und Ellgaß trafen im Doppelpack. Der Erfolg vom Favoriten Altach war nie in Gefahr.
Für Altach geht die Cupreise nach dem 10:0 gegen Rankweil und dem 5:0 in Hohenweiler am 21. Februar 2027 mit dem Viertelfinale weiter. Die SPG Leiblachtal verabschiedete sich dagegen nach ihrer historischen ersten Achtelfinalteilnahme aus dem Bewerb. Die Martinovic-Ladies mussten die Überlegenheit des Bundesligisten anerkennen. VN-TK






