Die schleichende Geldentwertung

Leserbriefe / 01.02.2026 • 11:49 Uhr
Die schleichende Geldentwertung

Zum Kommentar von Eduard Fischer, VN vom 30.1.26. Bei diesem Kommentar sieht man wieder, wie für Herrn Fischer und die FPÖ der Klimaschutz ein rotes Tuch ist. Vielleicht weiß er nicht, dass Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen auch ökonomisch einen vielfachen Nutzen einbringen (jeder investierte Euro bringt einen Nutzen von 1,8 bis 4,8 Euro), oder dass Österreich die Klimaziele nicht erreicht und Strafzahlungen von bis zu 9 Mrd. Euro drohen, oder dass Österreich jedes Jahr Öl und Gas für 8 bis 10 Mrd. Euro importiert. Ist es nicht sinnvoller, das Geld in Klimaschutzmaßnahmen zu investieren, wodurch auch heimische Firmen profitieren, statt es nach Brüssel zu schicken, oder Sonne, Wind und Wasser weiter auszubauen und die Wertschöpfung im Land haben, statt das Geld ins Ausland zu überweisen? Vielleicht ist für ihn die Gegenwart wichtiger als die Zukunft. Vielleicht hat er auch zu lange Donald Trump zugehört, für den der Klimawandel der größte Betrug der Menschheitsgeschichte ist.

Manfred Dür, Wolfurt