Großes Vertrauen in Van der Bellen

VN Titelblatt / 09.10.2022 • 23:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

wien, bregenz Alexander Van der Bellen bleibt Österreichs Bundespräsident. Der Amtsinhaber kam im ersten Wahlgang am Sonntag laut dem vorläufigen Endergebnis auf rund 55 Prozent der Stimmen. Damit bleibt dem 78-Jährigen eine Stichwahl erspart. Zweitplatzierter wurde FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz, der Volksanwalt war mit etwa 19 Prozent weit abgeschlagen. Die anderen fünf Kandidaten lagen jeweils im einstelligen Prozentbereich. Mit insgesamt sieben Personen war der Stimmzettel so lang wie noch nie. Für Van der Bellen fiel das Ergebnis in Vorarlberg überdurchschnittlich gut aus. Hier holte er sich rund 60 Prozent der abgegebenen Stimmen. Am besten schnitt er im Bezirk Bregenz mit etwa 63 Prozent ab. Die Wahlbeteiligung fiel jedoch sehr niedrig aus. Sie lag bei etwa 44 Prozent, bundesweit bei rund 53 Prozent. Allerdings sind die Wahlkarten noch nicht miteingerechnet, die Beteiligung dürfte noch deutlich steigen. Am Ergebnis wird sich aber nicht Wesentliches mehr ändern. Die stärksten Wahlmotive für den 78-Jährigen waren Sympathie, große politische Erfahrung und Zufriedenheit mit der bisherigen Arbeit. Besonders bei jungen Wählerinnen und Wählern war Bierpartei-Gründer Dominik Wlazny erfolgreich. Van der Bellen wolle nun „anpacken“, betonte er bei seiner Wahlfeier: Es gelte, sich ohne Verzögerung wichtigen Themen zu widmen, kündigte das wiedergewählte Staatsoberhaupt am Wahlsonntag an. 

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