Grundstückspreise im Land in fünf Jahren verdoppelt

VN / 11.06.2019 • 07:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wohneigentum ist in den letzten Jahren deutlich teurer geworden. VN/STEURER

Immobiliengeschäft brummt dennoch: doppelt so viele Transaktionen wie im Vergleichsmonat 2014.

Schwarzach Vorarlberger sind weiter in Kauflaune. Grund und Boden hat trotz stark steigender Preise nichts an Attraktivität verloren, wie eine Datenanalyse der VN zeigt. Alleine im Mai wurden im ganzen Land 577 Kaufverträge unterschrieben. Wohnungen, Häuser und Grundstücke mit einem Gesamtwert von knapp 204 Millionen Euro haben den Besitzer gewechselt. Dabei kennen die Preise nur eine Richtung: nach oben. So lag der durchschnittlich bezahlte Quadratmeterpreis für Wohnungen im Mai 2014 noch bei 2781 Euro. Fünf Jahre später haben Vorarlberger für die eigenen vier Wände in vergleichbaren Wohnanlagen 4715 Euro bezahlt, was einer Steigerung von fast 70 Prozent entspricht.
Verdoppelt haben sich die Preise für Grundstücke im Land. Wer im Mai 2014 Boden kaufte, zahlte pro Quadratmeter 155,74 Euro. Im Vormonat waren bei allen verbücherten Grundstückstransaktionen durchschnittlich 313 Euro fällig – landwirtschaftliche Flächen inklusive. Die Preissteigerung liegt damit bei 101 Prozent. Ähnlich die Situation bei Bauland. Hier wurden zuletzt im Schnitt 419 Euro bezahlt. Im Mai vor fünf Jahren war Boden für Häuslebauer noch für 219 Euro zu haben.

Große Nachfrage

Trotz der immensen Preissteigerung brummt das Immobiliengeschäft im Land. Auch das zeigt ein Vergleich der Monate Mai von 2014 und 2019. So finden sich im Grundbuch vor fünf Jahren lediglich 271 Transaktionen, zuletzt waren es mehr als doppelt so viele. Das Geschäftsvolumen hat sich von 60 Millionen im Mai 2014 auf 204 Millionen im Vormonat mehr als verdreifacht.