Zweite Bauetappe für Generationenwohnen in Lustenau gestartet

VN / 09.10.2019 • 14:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Dem besonderen Anlass entsprechend: eine zahlenmäßig starke Mannschaft beim Spatenstich. WSH

„Am Pfarrweg“ fand der Spatenstich für Wohnen und öffentliche Nutzungen statt.

lustenau „Viele ältere Menschen finden im betreubaren Wohnen eine Alternative, die Selbstständigkeit im Alter zulässt, aber auch Unterstützung gibt, wenn sie notwendig ist. Das Wohnen im Alter unter jüngeren Generationen durch das Eltern- Kind-Zentrum und öffentliche Nutzungen wie der Begegnungsraum ist uns ein besonderes Anliegen“, freute sich Bürgermeister Kurt Fischer beim symbolischen Spatenstich für die zweite Bau­etappe eines neuen Quartiers „Am Pfarrweg“.

Der Mix muss stimmen

Der Rohbau des ersten Gebäudes mit Eigentumswohnungen von i+R Wohnbau ist nahezu fertiggestellt, nun lud die Wohnbauselbsthilfe zum Start der zweiten Bauetappe, die mit betreubarem Wohnen und öffentlichen Nutzungen den Mix von Eigentumswohnungen und gemeinnützigem Wohnbau gewährleistet und zudem mit Infrastruktur ergänzt und so ein Haus für alle Generationen im Herzen von Lustenau entstehen lässt.

Auf dem knapp 2300 Quadratmeter großen Grundstück, das an den Pfarrweg grenzt, entstehen hier bis Mitte 2021 in Zusammenarbeit von Marktgemeinde Lustenau und Wohnbauselbsthilfe 24 betreubare Wohnungen, Tiefgarage, ein Eltern-Kind-Zentrum, ein öffentlicher Gemeinschaftsraum sowie eine Gewerbefläche.Für die Planung zeichnet das Büro Atelier Ender Architektur aus Nüziders, das aus dem städtebaulichen Wettbewerb als Sieger hervorgegangen ist, verantwortlich. Teil dieses Siegerprojekts war ein großer öffentlicher Freiraum, der dem neuen Quartier Qualität verleiht. Der bestehende Rad- und Fußweg verläuft mittig zwischen dem Gebäudeensemble.

Mit dem Generationenwohnen „Am Pfarrweg“ peilt die Marktgemeinde nach dem Seniorenzentrum „Schützengarten“ ein weiteres Vorzeigeprojekt im Zentrum Lustenaus an. STP