Götzner Wahrzeichen soll wieder belebt werden

VN / 04.04.2022 • 16:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
So soll sich die Burg Neu-Montfort nach der Sanierung in Zukunft präsentieren. <span class="copyright">Mäser</span>
So soll sich die Burg Neu-Montfort nach der Sanierung in Zukunft präsentieren. Mäser

Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Neu-Montfort wurden auch die Sanierungspläne für die Zukunft präsentiert.

Götzis Zahlreiche Mitglieder folgten in der vergangenen Woche der Einladung des Vereins Neu-Montfort zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. So nutzten unter anderem auch Bürgermeister Christian Loacker, Landtagsabgeordneter und Vizebürgermeister Clemens Ender, Altbürgermeister Werner Huber, Gemeindevertreterin Kornelia Ender sowie Helmut Loacker und Johannes Wilhelm den Abend, um sich über die aktuelle Lage vom Götzner Wahrzeichen zu informieren.

Zahlreiche Vereinsaktivitäten

Der Verein Neu-Montfort kümmert sich schon seit rund 16 Jahren um den Erhalt und die Belebung der Ruine Montfort in Götzis. Wie in den Jahren zuvor konnte der Verein auch bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung auf zahlreiche Aktivitäten im abgelaufenen Jahr zurückblicken. Dabei berichtete Obmann Christoph Längle unter anderem davon, dass der Verein bei der Langen Nacht der Museen, beim Junker Jonas Markt und beim Tag des Denkmals teilgenommen hat. Außerdem organisierte der Verein Neu-Montfort eine Ausstellung der Fundgegenstände anlässlich der archäologischen Grabung und zeigte interessante Dinge rund um die Burg beim Portierhüsle. In weiterer Folge konnte Kassier Markus Mühlmann berichten, dass der Verein gut aufgestellt ist und das vergangene Jahr erneut ausgeglichen bilanziert werden konnte.

Baumeister Jürgen Vallaster und Gemeinderat Christoph Längle.
Baumeister Jürgen Vallaster und Gemeinderat Christoph Längle.

Bergfried wieder nutzbar machen

Nach dem Wahlgang, bei welchem der Vorstand mit Obmann Christoph Längle einstimmig wieder gewählt wurde, präsentierte Architekt Wolfgang Ritsch eine mögliche Variante für die notwendige Sanierung an der Burgruine. Dabei ist vorgesehen, dass der Bergfried wieder nutzbar gemacht wird, Räume in die Stockwerke eingezogen werden und der historische Eingang reaktiviert wird. Außerdem soll ein Dach installiert werden und eine Aussichtsplattform entstehen. „Die Sanierung würde einen erheblichen Schutz für die alten Gemäuer bedeuten und die Burg Neu-Montfort wäre als Wahrzeichen von Götzis vor allem auch für die nachfolgenden Generationen gesichert“, blickte Vereinsobmann und Gemeinderat Christoph Längle in die Zukunft der Burg.

Bei leckeren Brötchen und erfrischenden Getränken wurden die präsentierten Pläne unter den Anwesenden noch angeregt diskutiert und so fand die Jahreshauptversammlung einen geselligen Abschluss. MIMA

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