Betreuungsbedarf in Feldkircher Kindergärten kann gedeckt werden

VN / 09.09.2022 • 15:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Durch zahlreiche Maßnahmen ist die Betreuung aller Kinder, die bereits eine Zusage erhalten hatten, sichergestellt. <span class="copyright">G.Alfare</span>
Durch zahlreiche Maßnahmen ist die Betreuung aller Kinder, die bereits eine Zusage erhalten hatten, sichergestellt. G.Alfare

Positive Nachrichten zum Start des neuen Kindergartenjahres.

Feldkirch „Aufgrund der schwierigen Personalsituation mussten wir die Eltern vor Schulschluss informieren, dass im Herbst möglicherweise nicht der gesamte Betreuungsbedarf abgedeckt werden kann“, erklärt Bürgermeister Wolfgang Matt. „Umso mehr freut es mich, dass unsere großen Anstrengungen Früchte getragen haben und die Eltern die benötigte Kindergartenbetreuung in vollem Umfang erhalten.“

Die Betreuung aller Kinder, die bereits eine Zusage hatten, ist durch eine Reihe von Maßnahmen sichergestellt und zwar in dem Umfang, den die Eltern bei der neuerlichen Erhebung im Juli gemeldet haben. Durch eine große Rekrutierungsinitiative konnten insgesamt 31 Personen neu angestellt werden, darunter fünf Kindergartenpädagogen, fünf Personen mit anderer pädagogischer Ausbildung und 21 Assistenten. „Für die Assistenzkräfte bieten wir intern ein Fortbildungsprogramm, um sie beim Einstieg in den Beruf bestmöglich zu unterstützen“, so Ulrike Porod, Leiterin der Abteilung Sport, Schule und Kinderbetreuung der Stadt Feldkirch.

Zusätzliche finanzielle Mittel

„Einige Probleme konnten wir dadurch lösen, dass die Stadt Feldkirch für den Bereich Kindergarten zusätzliche finanzielle Mittel freigegeben hat“, betont Bürgermeister Matt. „Mit diesem Feldkircher Finanzierungsmodell werden zusätzliche Leistungen abgedeckt, die das Land Vorarlberg nicht fördert.“ In den Feldkircher Kindergärten wird die Leitung an allen Standorten durch Assistenzpersonal unterstützt, welches etwa administrative Tätigleiten übernimmt, damit sich das Fachpersonal auf die pädagogischen Aufgaben konzentrieren kann. Sozialbetreuerinnen als Unterstützung in Integrationsgruppen sowie eine Sonderkindergartenpädagogin für Fachberatung zum Thema Inklusion von Kindern mit Behinderung/Beeinträchtigung werden ebenfalls von der Stadt Feldkirch finanziert. Außerdem konnte das Problem der schwer zu besetzenden Leitungsstellen gelöst werden, indem die zusätzlichen Kosten für Doppelleitungen sowie Zulagen für Personen, die mehr als einen Standort leiten, von der Stadt übernommen werden. Durch zusätzliche Stellenprozente sollen auch kurzfristige personelle Ausfälle besser abgedeckt werden können.

Plätze für Vier- und Fünfjährige

Des Weiteren sollen 15 zusätzliche Kinder in einer Outdoorgruppe untergebracht werden, welche im Oktober neu eröffnet wird. „Alle Vier- und Fünfjährigen sowie ein Teil der Dreijährigen haben den benötigten Kindergartenplatz erhalten“, so Ulrike Porod. „Zudem konnten mehrere Kinder einen Platz in privaten Betreuungseinrichtungen oder Spielgruppen erhalten.“ Weiterhin auf der Warteliste befinden sich einige Kinder im Alter von drei Jahren. Hier werden fortlaufend Lösungen gesucht, soweit es die Raum- und Personalsituation zulässt.