Auf der Suche nach neuer Bleibe

VN / 07.07.2023 • 16:00 Uhr
Karin Fitz (links) und Angelika Atzinger von der Amazone. <span class="copyright">vn/pem</span>
Karin Fitz (links) und Angelika Atzinger von der Amazone. vn/pem

Verein Amazone aus Bregenz braucht eine neue Räumlichkeit.

Bregenz Vor 25 Jahren haben sich einige Frauen und Mädchen nach Räumlichkeiten in Vorarlberg umgeschaut, in denen sie ihre Initiative verwirklichen können. In der Kirchstraße 39 in Bregenz haben sie die perfekte Location gefunden. Seitdem ist dort der Verein Amazone beheimatet.

In der Kirchstraße in Bregenz ist der Verein seit 25 Jahren. <span class="copyright">vn/pem</span>
In der Kirchstraße in Bregenz ist der Verein seit 25 Jahren. vn/pem
Die Straße erschwert Menschen mit Handicap den Zugang zum Verein. <span class="copyright">vn/pem</span>
Die Straße erschwert Menschen mit Handicap den Zugang zum Verein. vn/pem

„Mittlerweile sind wir im Erdgeschoss und in zwei Stockwerke des Hauses eingemietet“, sagt Geschäftsführerin Angelika Atzinger. Neben den Büroräumlichkeiten gibt es in der Amazone viel Platz für Mädchen im Alter von 10 bis 18 Jahren, die sich als non-binär, trans oder inter identifizieren. „Der Verein hat vier Tage die Woche geöffnet. Dort können die jungen Mädchen die Räume für verschiedene Aktivitäten nutzen oder einfach ihre Freizeit dort verbringen.“

Im Verein Amazone sind Mädchen, die sich als inter, non-binär, trans und agender identifizieren, willkommen. <span class="copyright">vn/pem</span>
Im Verein Amazone sind Mädchen, die sich als inter, non-binär, trans und agender identifizieren, willkommen. vn/pem
Angelika Atzinger ist die Geschäftsführerin von der Amazone. <span class="copyright">vn/pem</span>
Angelika Atzinger ist die Geschäftsführerin von der Amazone. vn/pem
Ein Raum mit Bar und Kaffee darf nicht fehlen. <span class="copyright">vn/pem</span>
Ein Raum mit Bar und Kaffee darf nicht fehlen. vn/pem

Nebenher veranstaltet der Verein einige Workshops zu verschiedenen Themen wie Gewaltprävention oder Körperbilder. Auch eine Werkstatt steht den Jugendlichen zur Verfügung. „Wir versuchen, Geschlechtergerechtigkeit zu bewirken. Vor allem sind wir für junge Mädchen da, um sie zu unterstützen. In der Beratungsstelle sind wir für sie da, egal um was es geht, sei es Mobbing oder Sexualität“, fügt Atzinger hinzu. „Dabei probieren wir, wirklich alle anzusprechen“, betont auch Karin Fitz von der Amazone.

Wegen der Treppe können sich Menschen mit Beeinträchtigung nicht frei durch das Vereinshaus bewegen. <span class="copyright">vn/pem</span>
Wegen der Treppe können sich Menschen mit Beeinträchtigung nicht frei durch das Vereinshaus bewegen. vn/pem
Im Verein gibt es ein breit gefächertes Angebot. <span class="copyright">vn/pem</span>
Im Verein gibt es ein breit gefächertes Angebot. vn/pem

Nun ist der seit 25 Jahren alt eingesessene Verein auf der Suche nach einer neuen Räumlichkeit. „Das Thema Barrierefreiheit ist ziemlich groß. Und hier im Gebäude ist sie nicht gegeben. Wir halten schon lange Ausschau, aber es ist schwierig“, sagt die Geschäftsführerin.

Auch Workshopräume sind wichtig. <span class="copyright">vn/pem</span>
Auch Workshopräume sind wichtig. vn/pem

Alleine die Straße erschwert Menschen mit Beeinträchtigungen den Zugang zum Verein. Amazone möchte aber weiterhin in Bregenz bleiben. „Wichtig ist, dass wir mit den Öffis gut erreichbar sind.“ Es ist leider nicht möglich, den aktuellen Standort durch bauliche Maßnahmen zu ändern. „Es sind überall Stufen und wenig Platz. Alleine bei dem Eingang zu den Toiletten kommt man kaum durch. Es ist super nett und sympathisch, aber nicht passend“, sagt Karin Fitz. Der Verein Amazone wünscht sich eine neue Räumlichkeit mit 300 Quadratmetern. „Wir haben schon komplexe Anforderungen, aber wir brauchen den Platz für das Jugendzentrum, die Workshopräume, Werkstatt sowie Büros“, so Atzinger.

Viele Stufen erschweren ebenfalls die Barrierefreiheit. <span class="copyright">vn/pem</span>
Viele Stufen erschweren ebenfalls die Barrierefreiheit. vn/pem