Fassungslosigkeit nach dem tödlichen Radsturz eines 17-Jährigen

VN / 05.05.2024 • 17:24 Uhr
Fassungslosigkeit nach dem tödlichen Radsturz eines 17-Jährigen
Von hier stürzte der Jugendliche mit seinem Fahrrad über die Kante. Er hatte keine Überlebenschance. VN/Stiplovsek Kein Zaun bietet hier Schutz.

Auf dem Radweg von Dornbirn nach Hohenems, stürzte der Jugendliche in eine Unterführung.

Hohenems Mehrere Kerzen zeugen in der Unterführung auf Höhe Radetzkystraße 140 in Hohenems an der Bahnlinie von der Tragödie, die sich am Samstag gegen 1 Uhr dort abspielte. Ein 17-jähriger Radfahrer fuhr um diese Zeit von Dornbirn kommend auf dem Radweg Bahnäckerstraße Richtung Hohenems. Aus bisher ungeklärter Ursache kam er bei der Überführung der Schollenstraße vom Weg ab, geriet in die daneben liegende Wiese und stürzte anschließend mit dem Fahrrad über die Oberkannte der Unterführung etwa drei Meter tief auf die Fahrbahn der Schollenstraße.

Fassungslosigkeit nach dem tödlichen Radsturz eines 17-Jährigen
Kerzen am Straßenrand in der Unterführung erinnern an die unfassbare Tragödie.

Am Unfallort verstorben

Ein nachfolgender Radfahrer leistete sofort erste Hilfe und alarmierte die Rettungskräfte. Diese setzten zusammen mit einem Notarzt die Reanimation fort. Trotz aller Bemühungen verstarb der 17-jährige noch an der Unfallstelle.

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Neben der Rettung und einem Notarzt waren insgesamt sechs Einsatzkräfte und zwei Fahrzeuge im Einsatz, die Feuerwehr Hohenems rückte mit einem Fahrzeug und zwei Feuerwerhrleuten aus. Zusätzlich waren zwei Krisen-Interventionsteams sowie vier Polizeistreifen samt einem Polizeiarzt vor Ort.

Fassungslosigkeit nach dem tödlichen Radsturz eines 17-Jährigen
Diese Unterführung einen Kilometer weiter südlich des Unfallortes ist viel besser geschützt.

Auffallend am Unfallort: Der dort angebrachte Schutzzaun deckt nur einen kleinen Teil jener Fläche ab, die für eine vollumfängliche Absperrung der Gefahrenzone notwendig wäre.