VfB Hohenems räumt beim Seehallencup in Hard groß ab

VN / 09.01.2026 • 14:30 Uhr
Hohenems holt sich in Hard den Turniersieg.
Hohenems holt sich in Hard den Turniersieg. Thomas Knobel

Turniersieg des Fußball-Westligisten mit Auszeichnung bester Tormann und Torschützen.

Hohenems Der VfB Hohenems hat den 12. Forstner Seehallencup in Hard dominiert – sportlich wie individuell. In einem stark besetzten Blitzturnier mit vier Regionalligisten holte sich das Team von Trainer Werner Grabherr nicht nur den Turniersieg, sondern stellte mit Max Weiland und Pierre Nagler auch den besten Tormann und den besten Torschützen des Abends.

Bester Goalie: Max Weiland.
Max Weiland war bester Tormann des Turnieres.

Rund 500 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Partien in der Sporthalle am See – eine Halle, die beste Bedingungen für temporeichen Hallenfußball bot. Acht Teams traten an, dies waren der FC Dornbirn, FC Lauterach, FC Lustenau, VfB Hohenems, die AKA U18, FC Bizau, Austria Lustenau Amateure und der Hausherr FC Hard. Das Teilnehmerfeld versprach Qualität – und hielt Wort.

Pierre Nagler erhielt die Auszeichnung bester Torschütze.
Pierre Nagler erhielt die Auszeichnung bester Torschütze.

Im Finale standen sich mit dem FC Hard und dem VfB Hohenems zwei ambitionierte Teams gegenüber. Doch Hohenems ließ keine Zweifel aufkommen und setzte sich mit einem klaren 4:1 durch. Ein Ergebnis, das den Spielverlauf widerspiegelte. Hohenems agierte abgeklärt, spielfreudig und mit klarer Linie.

Im Emser Tor hielt Max Weiland seinen Kasten über weite Strecken sauber und war mit starken Reflexen ein sicherer Rückhalt. Die Jury ehrte ihn zu Recht als besten Tormann des Turniers. Die Torjägerkrone ging an Mitspieler Pierre Nagler, der mit acht Treffern für Furore sorgte – ein echter Knipser und vor allem auch ein Regisseur. Im Wolfurter Hallenmasters kam für Hohenems in der Vorschlussrunde das frühe Aus, umso besser präsentierte sich Hohenems in Hard.

Die Endtabelle zeigt ein klares Bild: Hohenems auf Platz eins, gefolgt vom FC Hard und dem FC Bizau. Dahinter reihten sich Austria Lustenau Amateure, die AKA U18 sowie die Regionalligisten Dornbirn, Lauterach und Lustenau ein. Letztere hatten sich im Vorfeld wohl mehr ausgerechnet – doch in der Halle zählen eben andere Qualitäten als auf dem Großfeld.

Unterm Strich bleibt: Der VfB Hohenems war an diesem Abend das kompletteste Team. Kompakt in der Defensive, kreativ im Spielaufbau, kaltschnäuzig im Abschluss. Und mit der perfekten Mischung aus Erfahrung und Spielfreude. “Wir sind völlig verdient Turniersieger geworden”, sagt Hohenems-Trainer Werner Grabherr. VN-TK