Guggen brachten Hohenems zum Klingen

Die Emser Palast-Tätscher hatten zum 31. Internationalen Monsterkonzert geladen.
Hohenems Ungewöhnliche Klänge erfüllten am Samstag die St.-Karl-Kirche in Hohenems. Statt „Ave Maria“ erklang „Hey Jude“ – begleitet nicht von Orgelmusik, sondern von Trommeln und Posaunen. Den Kirchgängern gefiel das ungewöhnliche Klangbild so gut, dass sie spontan eine Zugabe anstimmten.



Gottes Segen
Wie üblich begann das Internationale Monsterkonzert mit einem Gottesdienst. Für die musikalische Gestaltung sorgten in diesem Jahr der Fanfarenzug Dornbirn sowie die Guggenmusiken Moltaschorri Montafon und Nuilermer Schlierbachfetzer. Nachdem die Narren Gottes Segen erhalten hatten, verlagerte sich das Geschehen auf den prall gefüllten Schlossplatz. Dort gaben die Guggenmusiken bei Platzkonzerten Kostproben ihres Könnens. Das Publikum genoss nicht nur die – gar nicht so schiefen – Töne, sondern auch die kunstvollen Kostüme und Masken der Musikanten.



Internationale Formationen
Guggenmusiken aus Liechtenstein, der Schweiz, Deutschland und ganz Vorarlberg waren der Einladung der Emser Palast-Tätscher in die Nibelungenstadt gefolgt. Als die Sonne hinter dem Schlossberg verschwunden war, übersiedelten Guggen und Besucher in die Abendlocation, das Tennis-Event-Center. Dort sorgten die Formationen mit weiteren Konzerten für ausgelassene Faschingsstimmung. „Das Monsterkonzert zählt zu den größten Guggenmusik-Veranstaltungen Österreichs – wir freuen uns, dass wir auch heuer so viel Zuspruch vom Publikum und den teilnehmenden Gruppen bekommen haben“, sagte Obmann Martin Hämmerle.














