Brandinferno in Lustenau

VN / HEUTE • 11:59 Uhr
Brandinferno in Lustenau
Maurice ShourotDie Feuerwehr beim Löschangriff mittels Steiger.

In der Nacht auf Dienstag kam zu einem Großbrand bei Haubner Nutzfahrzeuge.

Lustenau Passanten hatten kurz nach Mitternacht Flammen auf dem Dach des Firmengebäudes in der Dornbirnerstraße bemerkt. Innerhalb kurzer Zeit griff das Feuer auf das gesamte Gebäude über.

Mehrere Explosionen

In der betroffenen Halle waren mehrere neue Lastkraftwagen und Busse abgestellt. Einige Fahrzeuge konnten noch rechtzeitig ins Freie gebracht werden. Ein 10.000-Liter-Heizöltank wurde von der Feuerwehr gesichert.

Warnung über AT-Alert

Während der ersten Löschmaßnahmen kam es zu mehreren Explosionen – nach ersten Einschätzungen vermutlich ausgelöst durch Gasflaschen.

Brandinferno in Lustenau
Maurice ShourotDas Feuer griff innerhalb kurzer Zeit auf das ganze Gebäude über.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung im Rheintal über das Handyalarm-System AT-Alert gewarnt. Im Bereich Spechtweg mussten mehrere Wohnhäuser evakuiert werden, da die Gefahr bestand, dass Öl aus dem Firmenareal austreten könnte. Rund zehn Personen aus vier Haushalten waren davon betroffen.

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Maurice ShourotDie Löscharbeiten währten bis in die Morgenstunden.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Lustenau, Dornbirn, Hohenems und Altach rückten mit einem Großaufgebot aus. Rund 180 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Einsatzleitung ließ zusätzliche Löschzüge und Drehleitern nachalarmieren. Wegen unzureichender Löschwasserversorgung wurde eine mehrere hundert Meter lange Leitung gelegt.

Keine Verletzten

Die Dornbirnerstraße (L204) war während des Einsatzes gesperrt und konnte gegen 5 Uhr morgens wieder freigegeben werden. Verletzt wurde niemand. Die Polizeiinspektion Lustenau hat gemeinsam mit dem Landeskriminalamt die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Maurice ShourotInsgesamt 180 Feuerwehrleute standen im Einsatz.