Bregenzer Aristocats baten zum Tanz

Internationaler WestDance 2026 und Vorarlberger Landesmeisterschaft im Hohenweiler hokus.
Hohenweiler Mitte Jänner ist seit fast 15 Jahren ein Highlight für Vorarlbergs Tanzsportler: Im Hohenweiler hokus trifft sich die heimische Elite, um einerseits ihre Landesmeister zu küren und sich andererseits beim gleichzeitig ausgetragenen WestDance 2026 mit Tanzsportfreunden aus anderen Bundesländern sowie aus Deutschland und der Schweiz zu messen. Die seit 2011 organisierte Veranstaltung ist neben dem im April in Gaißau stattfindenden Bodenseetanzfest die größte Tanzsportveranstaltung des Landes und dementsprechend stark besetzt.

Tanzsport auf hohem Niveau
Wolfgang Baur sorgte als Turnierleiter auch für beste Information des applausfreudigen Publikums, dem Tanzsport auf hohem Niveau geboten wurde. Vorarlbergs Spitzenpaare konnten der starken Konkurrenz aus der deutschen und schweizerischen Nachbarschaft sowie aus anderen Bundesländern durchaus Paroli bieten und mehrere Klassensiege ertanzen.

Aristocats-Präsidentin Silvia Pichler konnte bei der zweitägigen Veranstaltung den fast zwei Dutzend Landesmeistern und den weiteren Platzierten in den verschiedenen Klassen für Senioren in den Standard- und Lateintänzen neben den Urkunden für den international ausgeschriebenen WestDance-2026-Bewerb auch die Medaillen überreichen.

Werbung für Tanzsportfamilie
Die Traditionsveranstaltung – vor 15 Jahren in Hohenweiler erstmals ausgeschrieben – unterstrich einmal mehr die gute Zusammenarbeit unter den Vorarlberger Tanzsportvereinen, die nicht nur einen Wettkampf organisierten, sondern darüber hinaus unter anderem mit der Bewirtung der Gäste für ein gutes Umfeld sorgten und damit Werbung für ihren Tanzsport machten. Dass die Arbeit in den Tanzsportvereinen nicht nur von gesellschaftlicher Relevanz ist, sondern auch echte leistungssportliche Akzente zu setzen weiß, unterstreichen etwa die mehrfachen Landesmeister Rainer Fischer und Sabrina Zerlauth: Die beiden tanzen seit knapp zwei Jahren als Paar zusammen, wobei Rainer schon seit etwa 25 Jahren Tanzsport betreibt, seine Partnerin ist seit etwa vier Jahren wettkampfmäßig auf dem Tanzparkett. “Von nichts kommt nichts”, meint er bestimmt und verweist darauf, dass wir “in der Woche rund zehn Stunden trainieren”. Ein Trainingsaufwand, der höher als in vielen anderen Sportarten üblich ist.
Die Gewinner
Standardtänze
Sen. II C, Sen. II B, Sen. II A und Sen. II S: Rainer Fischer/Sabrina Zerlauth (Casino Dornbirn). Sen. III C: Arno und Gerlinde Scharler (Schwarz/Weiß Bregenz),
Sen. I C: Ernest und Monika Matus (Casino Dornbirn),
Sen. II D: Robert Diem/Tanja Häfele (Blau-Gold Dornbirn-Lustenau-Koblach),
Sen. III S: Arnold und Susanne Feichtinger (Casino Dornbirn)
Sen. D: Diemar Frainer/Inge Stüttler (bluedance Bludenz),
Sen. IV A: Thijs Niesten/Ingrid Mol (Blau-Gold),
Sen. IV S: Gerhard und Elisabeth Salzgeber (bluedance Bludenz).
Latein
Sen. I C und Sen. II C: Hanno Froese/Petra Findeisen (Blau-Gold),
Sen. II D und Sen. III D: Arno und Gerlinde Scharler,
Sen. II S: Ernest und Monika Matus,
Sen. III B und IV B: Thijs Niesten/Ingrid Mol,
Sen. IV S: Eugen und Barbara Kathan (Blau-Gold),
Sen. III S: Kurt und Evelyn Summer (Swing & Dance Feldkirch)
Tanzsport-Landesmeister
Bei den Sen. III S, der höchsten Wertungsklasse, holten sich Arnold und Susanne Feichtinger (Casino Dornbirn) den Landesmeistertitel und den im Gedenken an den 2022 verstorbenen leidenschaftlichen und erfolgreichen Turniertänzer Friedrich “Fritz” Miemelauer von seiner Familie gestifteten Wanderpokal für das beste Vorarlberger Paar. “Seit 37 Jahren tanzen wir, dieser Preis bedeutet uns sehr viel”, freuten sich die beiden. STP












