Zukunft zum Anfassen: Tag der offenen Tür an der PTS Bregenz

Schüler aus der Region konnten ihre mögliche Zukunft erkunden und bekamen Einblick in verschiedenste Lehrstellen.
Bregenz Die Polytechnische Schule (PTS) Bregenz präsentierte sich am Freitag von ihrer besten Seite. Werkstätten, Projektpräsentationen und Infostände boten Einblicke in die neun Fachbereiche von Elektrotechnik bis Tourismus. Vor allem eines stand dabei im Mittelpunkt: die direkte Begegnung mit Lehrenden, Betrieben und vor allem mit den Jugendlichen, die den Poly-Alltag bereits leben.
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“Mir gefällt, dass man bei uns so viel praktisch machen kann”, sagte Luisa Rana (17) aus Lochau, Schülerin im Fachbereich Dienstleistungen. Gemeinsam mit Alena Gomiksek (17) aus Lauterach führte sie Interessierte durch die Räume. “Ich hätte mir das Poly theoretischer vorgestellt. Aber es ist wirklich praxisnah – das hilft uns total bei der Berufswahl”, meinte Alena.

Neugier auf die eigene Zukunft
Enes Altthaler (14) von der Mittelschule Bregenz nutzte den Tag der offenen Tür, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, und fand schnell eine Richtung: “Meine Idee wäre eher Richtung Gastronomie”, sagte er. Was er sich vom Poly erhofft? “Dass sie mir auf jeden Fall weiterhelfen für mein zukünftiges Leben, für mein erwachsenes Ich”.

Auch Anna Fritsch (14) aus der Mittelschule Lochau und Emilia Mager (14) aus Hörbranz waren vor Ort, um verschiedene Fachbereiche kennenzulernen. Technik oder Büro – das seien mögliche Richtungen, die sie sich vorstellen könnten, sagten sie.

Praxispartner zeigen Vielfalt
Neben den schulischen Angeboten waren auch zahlreiche Betriebe vertreten. Die Firma Flatz aus Lauterach etwa präsentierte ihre Lehrberufe in der Verpackungs- und Prozesstechnik. Ausbildungsleiter Benjamin Huber erklärte: “Wir sind ein Familienbetrieb in dritter Generation. Das merkt man im Alltag – von den Lehrlingen bis zu den Mitarbeitern”.

Auch Evelyn Weißenbach, HR-Businesspartnerin der Mawera Holzfeueranlagen aus Dornbirn, war mit einem Stand vor Ort und informierte über Ausbildungsmöglichkeiten in ihrem Betrieb. Für viele Schüler war es die erste direkte Begegnung mit potenziellen Arbeitgebern.

Ein Sprungbrett mit Struktur
Das Besondere an der PTS Bregenz? Die Verbindung von Theorie und Praxis – und ein starkes Netzwerk mit regionalen Unternehmen. Lehrer Stefan Lecker betonte: “Wir helfen den Schülern, in der Berufswelt Fuß zu fassen. Das fängt bei der Frage ‚Was will ich überhaupt?‘ an – und geht bis zur konkreten Lehrstelle”.

Was bleibt, ist ein Eindruck: Die PTS Bregenz ist eine Übergangsschule – sie ist ein Ort, an dem junge Menschen ihre Stärken entdecken und ihre Zukunft konkret planen können. Und genau das war am Tag der offenen Tür deutlich zu spüren.