Bezau Museum hat ein starkes Jahr hinter sich

Neugierige Besucher aus nah und fern sowie Fachleute geben sich die Türklinke in die Hand.

Bezau “Wir haben sogar in der Zwischensaison – November/Anfang Dezember – der großen Nachfrage Rechnung getragen und außertourliche Öffnungszeiten angeboten – jetzt im Winter sind diese erweitert, das Bezau Museum ist jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 17 Uhr zugänglich, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr, und für Gruppen können jederzeit Besuchszeiten vereinbart werden. Das Interesse für unser Museum ist einfach überwältigend, es ist ein echter Leuchtturm in der Wälder Museumslandschaft geworden”, freut sich Museumsleiterin Theresia Fröwis über das riesige Interesse für die Einrichtung, die nach jahrelanger Diskussion und Planung im Frühjahr 2024 wiedereröffnet werden konnte.
Über allen Erwartungen
Die Bilanz über das erste volle Betriebsjahr 2025 übertrifft alle Erwartungen, stellt auch Obmann Christian Meusburger mit Stolz fest. Und Theresia Fröwis listet die erfreulichen Fakten auf. Da sei zum einen die gelungene Vernetzung unseres Museums, das gleichzeitig Heimstätte für den Handwerkerverein ist. Damit seien jahrhundertealte Tradition und heutiges Handwerk unter einem Dach vereint. Das Museum hat sich nach der Wiedereröffnung schnell einen Namen gemacht, wie die Steigerung der Besucherzahlen gegenüber dem Eröffnungsjahr unterstreicht. “Mit dieser Entwicklung können wir sehr zufrieden sein. Die Dauerausstellung und ganz besonders die Sonderausstellung ‚Foto Hiller. Bildgeschichte Bregenzerwald‘ faszinieren nach wie vor Einheimische und Urlaubsgäste. Mit dem vielseitigen Rahmenprogramm konnten wir begeistern. Ob Kunstausstellungen von Gschtrub und der Lebenshilfewerkstätte oder Vorträge zur Hexenverfolgung und Lesung, es war für jeden etwas dabei. Veranstaltungen in Kooperation mit befreundeten Museen, ob regional oder landesweit, waren Abwechslung für unseren Museumsalltag und demonstrieren, dass wir ein offenes Haus sind“, sagt Fröwis.

Fachwelt ist begeistert
Neben dem großen Besucherinteresse wurde der Verein Bezau Museum aber auch von der Reaktion der Fachwelt positiv überrascht: “Wir freuen uns über die Beachtung, die unser neues Museum in Fachkreisen gefunden hat.” Das Urteil der Fachleute fand auch in zahlreichen Auszeichnungen seinen Niederschlag:

Obmann Christian Meusburger verweist beim Österreichischen ZV-Bauherrenpreis 2025 auf das Statement der Jury: “Für uns war es schön zu sehen, wie eine so vielfältige Gruppe wie dieser Verein mit sehr viel ehrenamtlichem Engagement und Offenheit ein Projekt realisieren kann.”

2026 mit großem Jubiläum
Für das Jahr 2026 laufen die Vorbereitungen vor allem im Hinblick auf das Highlight des Jahresprogramms: Anlässlich des 300-jährigen Todesjahres von Barockbaumeister Franz Beer von Bleichten werden sein Leben und Arbeiten im Fokus stehen. Dazu ist eine Reihe kleinerer Veranstaltungen zu Persönlichkeiten, die im Bregenzerwald viel bewegt und geleistet haben, geplant. Weitergeführt wird die viel beachtete Sonderausstellung “Foto Hiller. Bildgeschichte Bregenzerwald”. STP