HC Au brachte Hornerrennen trotz Schneemangels auf die Piste

Dem HC Au gelang ein spannendes und stimmungsvolles Hornerrennen.
Au Der Horner Klub Au hat es wieder geschafft – trotz äußerst schwieriger Schneeverhältnisse ging am vergangenen Wochenende das mittlerweile 13. Hornerrennen über die Bühne. Lange Zeit stand die Veranstaltung auf der Kippe, denn der Winter zeigte sich heuer von seiner schneearmen Seite. Doch Aufgeben kam für die Mitglieder des HC Au nicht in Frage.

Mit großem Einsatz, Kreativität und enormem Arbeitsaufwand wurde nach Lösungen gesucht und sie wurden gefunden. Weder Kosten noch Mühen wurden gescheut. Bereits Wochen vor dem Rennen begannen die Arbeiten an der Rennstrecke. Ein paar Tage vor dem großen Rennen wurden schließlich einen ganzen Tag lang, mit zwei Lastkraftwagen, Schnee auf die Strecke transportiert. Insgesamt rund 600 Kubikmeter Schnee waren notwendig, um eine passable und sichere Hornerstrecke zu schaffen.

Möglich wurde dies auch dank der großzügigen Unterstützung der Firmen Rüf Bau und Transport und Hager Bau, die ihre Lastkraftwagen als Sponsoren zur Verfügung stellten. Christian Ritter vom Maschinenring unterstützte das Team mit einer Schneefräse. Zahlreiche Mitglieder des HC Au waren mit Pistenwalzen, Traktoren oder schlicht mit der Schaufel im Einsatz.

Die Moderation am Renntag übernahm Martin Natter, der die 93 gestarteten Renn-Teams aus dem Bregenzerwald und dem benachbarten Allgäu vorstellte. Lediglich sieben Teams erreichten das Ziel nicht oder wurden disqualifiziert.

Den Auftakt machte die Damenklasse, gefolgt von den Herren. Ein Highlight war erneut der Durchgang mit traditionellen Hornern. Hier gehen keine präparierten Rennschlitten, sondern originale, traditionelle Horner an den Start, oft aus reiner Neugier oder zum Spaß am ursprünglichen Hornerfahren.

Den Abschluss bildete der Prämienlauf, bei dem die 15 schnellsten Teams um ein Preisgeld von 1000 Euro kämpften. Spektakuläre Fahrmanöver und auch einige halsbrecherische Stürze sorgten für Spannung. Erstaunlicherweise blieb es bei ein paar kleineren Blessuren, schwere Verletzungen gab es zum Glück keine.

Bei der anschließenden Siegerehrung im Zielraum wurden die Leistungen gebührend gefeiert. Im traditionellen Durchgang siegten Tobias Moosbrugger und Wilhelm Berbig. In der Damenklasse holten sich Anna Blessing und Vreni Henne vom HC Gunzesried den ersten Platz. Bei den Herren überzeugten Alexander Peter und Anton Gasser vom HRC Schwarzenberg mit einer starken Bestzeit von 1:09,66 Minuten. Die Siegerehrung wurde von Vereinsmitglied Florian Plankl durchgeführt, abschließende Dankesworte von Obmann Christoph Manser gingen an alle Sponsoren, Teilnehmer, Helfer und Zuschauer.

Den krönenden Abschluss bildete die After-Race-Party im Festzelt des HC Au, bei der Erfolge und Gemeinschaft bis in die Nacht hinein gefeiert wurden. Unter diesen Schneeverhältnissen eine bestens präparierte Strecke zu schaffen, ein spannendes Rennen zu organisieren und gleichzeitig ein stimmungsvolles Fest auf die Beine zu stellen, war alles andere als selbstverständlich. MAM







